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Von 2015 an wird die hannöversche Theaterförderung umstrukturiert

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Die Theaterförderung in Hannover soll sich vom kommenden Jahr an verändern. Der Rat der Stadt hat im Dezember 2013 für den Haushalt der Jahre 2015 und 2016 einer Erhöhung der Theaterförderung um insgesamt 100.000 Euro auf dann insgesamt 702.000 Euro beschlossen. Die Anhebung der Mittel zur Theaterförderung wurde mit dem Ziel verknüpft, dass sowohl konkrete künstlerische Projekte als auch eine Strukturförderung für die zentralen Spielstätten der Stadt entwickelt und gefördert werden sollen.

Nun liegen die Spielstättenverträge mit Zielvereinbarungen für drei freie Theater (KinderTheaterHaus, Figurentheaterhaus Theatrio und Theater in der Eisfabrik) sowie dem Theater im Pavillon vor. Die Spielstättenverträge sichern und stärken die Spielstätten durch eine Festschreibung und Erhöhung der Förderung. Der Landeshauptstadt Hannover ermöglichen die Spielstättenverträge eine zielgerichtete Steuerung der Weiterentwicklung der Spielorte für professionelles Freies Theater in Hannover. 

Folgende konkrete Ziele verfolgt die Verwaltung mit den Spielstättenverträgen:

Die Nutzung und Auslastung der Gebäude – insbesondere der Gebäude, die der Stadt gehören oder deren Sanierung sie mitgefördert hat – soll optimiert werden. Neben anderen Maßnahmen ist hierzu eine Öffnung der Spielstätten für andere produzierende Gruppen vereinbart.

Gut etablierte und profilierte Spielstätten, die auch über Hannovers Grenzen hinaus vernetzt und aktiv sind, stärken die lokale Freie Theaterszene. Bekannte Produktionsorte bieten Kooperationsmöglichkeiten, treiben Vernetzung voran und denken bei der Weiterentwicklung der Häuser stets mehrere Gruppen mit.

Die Landeshauptstadt Hannover engagiert sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und eine lebendige Kultur der Teilhabe. Entsprechende Ziele wurden mit den Spielstätten betreibenden Gruppen verhandelt und in die Zielvereinbarungen aufgenommen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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