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„Stadtbibliothek aufgeschlossen“ stellt den griechischen Historiker und Philosophen Plutarch vor

Thorsten Henke, Museumsleiter des Portal zur Geschichte e.V. – Sammlung des Frauenstiftes Gandersheim – stellt in der Veranstaltungsreihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ am Montag (1. Februar) um 17 Uhr in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, den Pariser Druck mit einer Auswahl moralischer Texte des griechischen Philosophen und Historikers Plutarch (45-120 n. Chri.) vor. Plutarch gehört zu den antiken Schriftstellern, die seit der Renaissance in Westeuropa stark rezipiert wurden. Neben dieser Ausgabe erschienen weitere in der Pariser Offizin.

Das Buch wurde von dem hannoverschen Buchdruckereibesitzer, Senator und Sammler Friedrich Georg Hermann Culemann (1811-1886) der Stadtbibliothek geschenkt. Die Umstände der Schenkung führen in die Mitte des 19. Jahrhunderts und der Sammlung von Frühdrucken in Hannover. Für Culemanns Schenkung war vermutlich die frühneuzeitliche Rezeptionsgeschichte Plutarchs weniger wichtig als die Gestaltung und Darstellung des Titelblattes. Dessen zentrales Bild stellt verschiedene Tätigkeiten in einer Druckerwerkstatt des 16. Jahrhunderts dar. Daher wurde dieser Holzschnitt in verschiedenen Publikationen des 19. Jahrhunderts zur Verbildlichung einer frühen Offizin verwandt.

In der Veranstaltungsreihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ wird einmal im Monat ein besonderes Buch aus der über 575-jährigen Bibliotheksgeschichte vorgestellt.

Kategorie: Bildung

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