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„Stadtbibliothek aufgeschlossen“ enthüllt „Die Wahrheit über Anna Blume“

Maria Haldenwanger, Vorsitzende der „Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V.“, stellt in der Veranstaltungsreihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ am Montag (4. Januar) um 17 Uhr in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, die Publikation „Die Wahrheit über Anna Blume“ und den Autor Christof Spengemann vor. „Die Wahrheit über Anna Blume“ war die erste Publikation über Kurt Schwitters (1887 – 1948). Sie erschien 1920, im Jahr nach der Veröffentlichung von „Anna Blume“ in den „Silbergäulen“.

Der Verfasser, Christof Spengemann (1877-1952), war ein enger Freund von Schwitters. Ihre Freundschaft begann 1919 und sollte ein Leben lang dauern. Auch nachdem Schwitters nach England emigriert war, wie die Briefe zeigen, die von Anfang 1946 bis Ende 1947 zwischen beiden von Hannover nach Ambleside und umgekehrt hin und her gingen. Die Figur der Anna Blume spielt dabei eine wichtige Rolle. Ausgehend von der schmalen Schrift, die im Zweemann-Verlag herauskam, wird auch über das Leben und die weiteren, meist unveröffentlichten Werke von Christof Spengemann, den Schwitters liebevoll Krischan nannte, gesprochen.

Die Stadtbibliothek Hannover besitzt seit 1969, als sie vom Sohn Walter den Nachlass Spengemanns erwerben konnte, zwei schöne Exemplare dieser Schrift, eines mit Widmung und eines von Spengemann selbst gebunden. In der Bibliothek befindet sich auch der im Postskriptum Verlag 1985 erschienene Reprint.

In der Veranstaltungsreihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ wird einmal im Monat ein besonderes Buch aus der über 575-jährigen Bibliotheksgeschichte vorgestellt.

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