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Stadtarchiv stellt neues Buch vor: „Kaiserbesuche. Wilhelm I. und Wilhelm II. in Hannover 1868-1914“

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Gerhard Schneider hat heute (14. Dezember) sein neues Buch „Kaiserbesuche. Wilhelm I. und Wilhelm II. in Hannover 1868-1914. Eine Dokumentation“ im Stadtarchiv Hannover vorgestellt. Das Werk ist der 15. Band der Hannoverschen Studien, der vom Stadtarchiv Hannover herausgegeben wird. Erschienen ist es im Wehrhahn Verlag Hannover und kostet 19,80 Euro.

Hannover war nicht nur die Residenz der Welfen und ihrer Könige. Hannover war auch eine von mehreren Residenzen der preußischen Könige und deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. Ihren Besuchen in Hannover hat Gerhard Schneider, ein ausgewiesener Kenner der Stadtgeschichte Hannovers im deutschen Kaiserreich, sein jüngstes Buch gewidmet. Anschaulich und mit exemplarischen Illustrationen unterlegt, schildert der Autor die Vorbereitungen, das Zeremoniell und die Resonanz der Kaiserbesuche bei den Hannoveranern. Tatsächlich war die Stadt Hannover ein bevorzugtes Reiseziel der deutschen Kaiser. Über vierzigmal besuchten Wilhelm I. und Wilhelm II., gelegentlich in Begleitung ihrer Frauen die Stadt.

Manche Besuche ähnelten Staatsbesuchen: überall Blumenschmuck und Fahnen, festliche Dekorationen und aufwändige Installationen entlang der Einzugsstraße vom Bahnhof bis zum Residenzschloss in der Leinstraße, Galadiners mit nicht selten mehreren hundert Gedecken, Festaufführungen im königlichen Theater, Feuerwerk und Paraden und vieles mehr.

Zeitungsberichte und Fotografien dokumentieren, welch immensen Zuspruch die Besuche nach anfänglicher Zurückhaltung bei der Bevölkerung fanden. Die Kaiserbesuche haben zweifellos dazu beigetragen, dass bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs der welfisch-preußische Gegensatz weitgehend überwunden wurde.

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