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OB Schostok: Keine generelle Gefährdungslage für Hannover

Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok sieht nach der Länderspiel-Absage in Folge einer Terrorgefahr keinen Anlass, generell von Großveranstaltungen Abstand zu nehmen. „Die Gefährdungslage gestern hatte einen sehr konkreten Bezug zum Länderspiel nach den Terroranschlägen von Paris. Doch es gibt keine besondere, auf Hannover gerichtete Gefährdungslage“, sagte Schostok am Mittwoch in Hannover. Der Oberbürgermeister dankte allen Einsatzkräften, aber auch den Fans und der übrigen Bevölkerung für ihr besonnenes und ruhiges Verhalten. Die Spielabsage sei „absolut richtig“ gewesen. Sicherheit gehe immer vor.

Bei Großveranstaltungen gebe es seit vielen Jahren intensive Gefährdungsanalysen und Sicherheitsmaßnahmen, sagte Schostok. „Wir sagen aber auch ganz deutlich: Wir werden natürlich im Lichte der Anschläge noch gezielter hinschauen bei der Analyse der Gefahrenlagen.“ Der Weihnachtsmarkt in Hannover werde stattfinden.

Es gehe darum, dass wir uns nicht von unserem Leben hier durch Terror abbringen lassen. „Und Hannover hat gestern Flagge gezeigt, auch wenn das Spiel nicht stattgefunden hat“, sagte Schostok. Viele Fans seien auf dem Weg ins Stadion gewesen. Mehrere tausend Menschen hätten an der Lichterkette am Stadion teilgenommen.

Schostok: „Es geht also darum, zur Normalität zurückzukehren, ohne auch nur einen Moment die Gefahr aus dem Auge zu verlieren. Hannover hat das gestern schon gezeigt, in dem Fans und auch alle anderen sehr ruhig geblieben sind. Und Hannover zeigt es auch heute, am Tag danach, ganz eindeutig. Wir wissen, dass der Terror unsere freie Gesellschaft treffen soll. Das genau nehmen wir nicht hin.“

Kategorie: Politik

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