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Sprachförderung für Kinder vor Einschulung bleibt bei Grundschulen

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Stadt bedauert Entscheidung des Landes

Die Sprachförderung von Kindern im letzten Jahr vor der Einschulung bleibt Sache der Grundschulen – und wird nicht den Kindertagesstätten übertragen, die sich bereits um die Förderung der Drei- bis Fünfjährigen kümmern. Das hat Ministerpräsident Christian Wulff Oberbürgermeister Stephan Weil jetzt mitgeteilt.

"Wir nehmen die Entscheidung des Landes mit großem Bedauern zur Kenntnis", kommentiert der Oberbürgermeister die Ablehnung. "Leider ist man auf unsere Argumente für eine Umorganisation nicht eingegangen, die Eltern und Kindern die Teilnahme an der wichtigen Sprachförderung wesentlich erleichtert hätte."

Die Stadt hatte den Ministerpräsidenten gebeten, sich dafür einzusetzen, dass die Sprachförderung von Vorschulkindern wie die der Kindergartenkinder in den Kitas durchgeführt wird. Die Erfahrungen seit 2004 haben gezeigt, dass die Förderung der Kinder im letzten Jahr vor der Schule in den Grundschulen, und nicht wie in den zwei vorhergehenden Jahren in den Kitas, viele Eltern vor erhebliche organisatorische Probleme stellt. Außerdem ist der Aufwand für die Betreuung dieser Kinder für die Grundschulen sehr hoch. Zudem werden die Kinder unnötig aus ihrem Tagesablauf in den Kitas herausgerissen. Die Sprachförderung in Kitas verfügt über einen hohen aktuellen Standard.

Das Land verweist auf vorhandene Ressourcen und Fachkräfte an den Schulen. Ignoriert wird dabei, dass es im Erlass des Kultusministeriums vom 1. April 2006, nach dem die Grundschulen besonderen Unterricht zum Erwerb der deutschen Sprache und Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse einrichten, heißt: "Die Sprachfördermaßnahmen finden vorrangig in den Kindertagesstätten statt …."

PM: Presseserver Hannover

 

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