Senioren
Schreibe einen Kommentar

Die ersten 16 Seniorenservicebüros gehen an den Start

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann:
"Wir stärken die Potentiale älterer Menschen in Niedersachsen"

HANNOVER. In Niedersachsen gehen jetzt die ersten 16 Seniorenservicebüros in den Landkreisen Oldenburg, Göttingen, Emsland, Wittmund, Celle, Lüchow-Dannenberg, Rotenburg/Wümme, Osterode, Holzminden, Wolfenbüttel, Verden, Diepholz, Grafschaft Bentheim und Lüneburg sowie in der Stadt Wolfsburg und in der Landeshauptstadt Hannover an den Start.
Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann: "Wir stärken die Potentiale älterer Menschen in Niedersachsen. Dafür schaffen wir eine Infrastruktur mit dem Ziel, ein selbstständiges Leben bei möglichst hoher Lebensqualität bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Unsere Seniorenservicebüros sollen Vermittler sein für Beratungs-, Hilfe- und Unterstützungsleistungen. Ältere Menschen sollen Hilfe bei der Alltagsbewältigung erfahren."

Niedersachsen ist damit das erste Flächenland in Deutschland, das solche Anlaufstellen für ältere Menschen unterstützt. Dafür stellt die Landesregierung jedem Standort Fördermittel in Höhe von bis zu 40.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. "Bis 2011 investieren wir insgesamt 3 Mio. Euro", sagte Ross-Luttmann.

 Die Servicebüros können eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen, z.B. als Anlaufstelle für Fragen der Pflege, der Wohnberatung, der Vermittlung von Begleitung und Patenschaften ebenso wie von haushaltstechnischer Assistenz sowie der Vermittlung von ehrenamtlichen Aufgaben. Alle Landkreise und kreisfreien Städte Niedersachsens mit Ausnahme einer Stadt haben sich um die Förderung beworben. Aus 99 eingereichten Anträgen hatte die Landesagentur Generationendialog dem Land Niedersachsen ein empfehlendes Votum für 16 zu fördernde Seniorenservicebüros vorgelegt. Dazu wurde zusammen mit Vertretern des Landesseniorenrates, des Projektbüros Dialog der Generationen (Berlin), der Bundes-AG Seniorenbüros und des Niedersachsenbüros Neues Wohnen im Alter ein Kriterienkatalog erarbeitet. 

Dieser Katalog orientiert sich vor allem daran,- ob die Fördervoraussetzungen (Durchführung des Freiwilligen Jahres für Senioren, Qualifizierung/Vermittlung Senioren- u. Alltagsbegleiter, eine weitere frei wählbare Aufgabe) erfüllt sind
– Vernetzung und Kooperationen vor Ort
– Möglichkeit der Begegnung
– Akzeptanz des Trägers/der Einrichtung vor Ort
– Anbindung an vorhandene Strukturen
– Nachhaltigkeit
– demographischer Aspekt und regionale Verteilung
– möglichst flächendeckende Versorgung im Kreisgebiet
– Einbindung von freien Trägern
Sozialministerin Ross-Luttmann strebt an, bis 2012 in jedem Landkreis bzw. kreisfreier Stadt ein Seniorenservicebüro zu fördern. "Wer also in diesem Jahr noch nicht gefördert werden konnte, erhält so die Möglichkeit zur Förderung in den nächsten Jahren." Weitere Informationen: www.generationendialog-niedersachsen.de PM: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

Kategorie: Senioren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.