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Der „Rote Faden“ mit neuem Gesicht

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Parcours der Sehenswürdigkeiten mit ExtraTouren als "ganz persönlicher Stadtführer"

Wenn Sie in diesen Tagen sehen, dass Männer mit roter Farbe auf der Straße hantieren, dann wissen Sie: Es ist mal wieder soweit, wie etwa alle zwei Jahre – der "Rote Faden", Hannovers Erlebnislinie durch die Mitte der Stadt, braucht Auffrischung. Am Montag (30. Juni) haben die Markierungsarbeiten begonnen und werden etwa eine Woche dauern. Aber das ist nicht alles. Der Parcours der Sehenswürdigkeiten wird nämlich nicht nur um ein paar Hundert Meter länger, vor allem wird er reicher an wertvollen Informationen, praktischen Tipps und mediterranen Erlebnissen.

Oberbürgermeister Stephan Weil: "Der Rote Faden als eines der hannoverschen Markenzeichen wird nicht nur allgemein für Touristen und Gäste noch informativer und unterhaltsamer. Ich freue mich besonders, dass Menschen mit Behinderungen über die neuen Piktogramme einen wichtigen Leitfaden für ihr Stadterlebnis bekommen werden."

Geblieben sind jedenfalls die 36 Sehenswürdigkeiten, die sich seit den 1970er Jahren mit dem Roten Faden erkunden lassen – von Station 1 Ernst-August-Platz/Tourist Information erlebnisreiche 4.200 Meter im Rundkurs bis zu Station 36 Ernst-August-Platz/Unterm Schwanz.

  • Dazwischen aber gibt es nun 22 neue, in den Roten Faden eingearbeitete Piktogramme mit praktischen Hinweisen vor allem für Behinderte zur Barrierefreiheit (Gastronomie, U-Bahn-Stationen, WC etc.) und zu den elektronischen Infoterminals mit ihrem stets aktuellen 24-Stunden-Service.
  • Es gibt eine zwei Kilometer lange neue "Extra-Tour", die an Station 11/Neues Rathaus beginnt und mediterranes Flair bei einem 45-Minuten-Abstecher zu Maschpark und Maschsee-Nordufer, Landesmuseum und Sprengel Museum, Schützenplatz und AWD-Arena einschließt. Bei Station 12/Museum August Kestner geht es dann weiter.
  • Und es gibt eine zweite "Extra-Tour", die bei Station 18/Leineschlossbrücke an den kleinen Bruder des Roten Fadens anknüpft, den "Blauen Faden" durch die Calenberger Neustadt. Wer bei dem Zwei-Stunden-Rundgang über 24 Brücken Hannover-Historie atmen und moderne Architektur schnuppern will, kann bei Station 19/Hohes Ufer nahtlos die Farben wechseln und wieder rot unter die Schuhe nehmen.

Die Hannover Tourismus Gesellschaft gibt für die attraktive Überarbeitung des "Roten Faden" 16.000 Euro aus. Und weitere 50.000 Euro für eine moderne Version des Broschürenklassikers "Der Rote Faden – Ihr ganz persönlicher Stadtführer" in zehn Sprachversionen. Geschäftsführer Hans Nolte: "Wir wollen, dass sich die Gäste in unserer Stadt wohl fühlen und sich ein wenig Zeit nehmen, um sich vom Charme, der Geschichte und den Attraktionen Hannovers gefangen nehmen zu lassen."

Auch für die HannoveranerInnen und Kenner der Stadt bietet nicht nur der "Rote Faden" genug Neues, um auf Entdeckertour zu gehen. Auch die Broschüre (2,50 Euro Schutzgebühr) ist für sie gedacht. Nicht zuletzt wegen der Tipps von Fotograf Hassan Maramzadeh: Er hat die besten Schnappschüsse entlang der roten Wegstrecke festgehalten – 25 Motive von Hannovers schönsten Seiten.

PM: Presseserver Hannover

Kategorie: Allgemeine Nachrichten

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