Bio & Fair
Schreibe einen Kommentar

fairgoods und Veggienale: Messen für nachhaltige und vegane Lebensstile

fairgoods und VeggienaleAm kommenden Wochenende (2. und 3. April) sind die Messen fairgoods und Veggienale erstmals in Hannover zu Gast. In der Niedersachsenhalle des Hannover Congress Centrums (HCC), Theodor-Heuss-Platz 1-3, präsentieren AusstellerInnen der fairgoods unter dem Motto „Deine Messe für nachhaltigen Lebensstil“ unter anderem regionale Bio-Vielfalt, ethische Finanzen, grüne Mode, Gesundheit und Ernährung, zukunftsfähige Mobilität und Energien, faire ökologische Weine sowie nachhaltigen Tourismus. Auf der „Veggienale – Messe für vegan-vegetarische Lebenskultur“ in der Glashalle des HCC werden neueste Produkte zum Testen und Kaufen angeboten. Begleitend gibt es Informationen in Form von Kochshows, Workshops, Fachvorträgen und interaktiven Bühnenaktionen.

„Hannover ist auf verschiedenen Ebenen auf einem guten Weg in Richtung Nachhaltigkeit“, sagte Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, bei der heutigen (30. März) Präsentation der Messeprogramme. „Die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt wissen die vielfältigen Angebote zu schätzen. fairgoods und Veggienale werden unsere Stadt in dieser Hinsicht weiter profilieren.“ Die Messen passten zudem gut zu dem Veranstaltungsort, „weil das HCC seit einigen Jahren konsequent auf regionale und saisonale Nahrungsmittel und auf Nachhaltigkeit setzt.“

„Wir wollen Nachhaltigkeit mehr in die gesellschaftliche Mitte rücken und deren Praxistauglichkeit aufzeigen“, sagt Daniel Sechert, Gründer und Geschäftsführer des Veranstalters ECOVENTA aus Berlin, zur Motivation zu diesem Event. „Bereits heute gibt es in nahezu allen Lebensbereichen die besseren Alternativen. Darüber wollen wir aufklären, informieren und für einen bewussteren Konsum werben.“ Nach aktuellen Studien wünsche sich rund ein Drittel der VerbraucherInnen mehr vegetarische Angebote im Einzelhandel, gut ein Viertel sogar mehr vegane Alternativen. „Mit der Messekombination bieten wir die ideale Plattform für nachhaltigen Genuss und faire Alltagslösungen“, so Sechert weiter.

Besuchermagnet soll vor allem das Programm zum Zuschauen und Mitmachen sein: Die Bauteilbörse Hannover zeigt, wie Upcycling funktioniert – am Beispiel ausrangierter Abfallbehälter, aus denen Kommunikationsmöbel für Veranstaltungen, Unternehmen und Initiativen entstehen. In einem Upcycling-Workshop können BesucherInnen die Langsamkeit wiederentdecken, indem sie kleine „Maschinen“ aus wiederverwendeten Garnrollen und Gummis zum Aufziehen bauen. Die Bauteilbörse wurde für den EU-Award nominiert, der herausragende Projekte zum Thema Vermeidung, Wiederverwendung oder Recycling auszeichnet.

Kreative können in angeleiteten Workshops Portemonnaies aus alten Tetrapaks basteln – das geht schnell und die „Tetramonnaies“ sehen so cool aus, dass man damit garantiert auffällt. Der Bio-Getränkehersteller Lemonaid zeigt, wie man Limonade ganz leicht selber machen kann. Zudem können Messegäste extrem langlebige Ladegeräte kennenlernen und so unabhängig von elektrischen Netzwerken werden. Speziell für Frauen bietet „Erdbeerwoche“ Hygieneprodukte, die teils bio-, teils fairtrade-zertifiziert und entweder wiederverwendbar oder biologisch abbaubar sind.

Partner der Veranstaltung ist Hannovers Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro, das auch mit einem eigenen Stand auf der fairgoods vertreten sein wird. Dort präsentiert es gemeinsam mit vier seiner KooperationspartnerInnen die Arbeit mit dem Schwerpunkt auf der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die MitausstellerInnen sind die Berufsbildende Schule Handel, die Bürgerinitiative Umweltschutz, das Jugendumweltnetzwerk JANUN Hannover und die Werk-statt-Schule.

Besucherinformationen:

Insgesamt beteiligen sich an beiden Messen zusammen 80 AusstellerInnen. Die Messen sind am 2. und 3. April von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer Tickets im Online-Vorverkauf erwirbt, spart jeweils einen Euro. Ein Ticket gilt als Eintrittskarte für beide Messen. Weitere Informationen bietet das Internet unter www.fairgoods.info und www.veggienale.de.

Bildquellen

Kategorie: Bio & Fair

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.