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Öffentliche Treffpunkte und Wohnumfeld stärken

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Öffentliche Treffpunkte und Wohnumfeld stärken
Stadtplaner, Jugendhilfe und Jugendliche sollen gemeinsam planen

Familien- und Bauministerin Mechthild Ross-Luttmann will das Zusammenspiel von Stadtplanern, Jugendhilfe und Jugendlichen in der jugendgerechten Gestaltung von öffentlichen Treffpunkten stärken. "Kinder und Jugendliche brauchen für ihre Bedürfnisse geeignete Plätze und Räume und ein förderliches Lebensumfeld, um sich positiv entwickeln zu können. Wir wollen die Kommunen dabei unterstützen, durch eine frühzeitige und fachübergreifende Planung gemeinsam mit den Jugendlichen etwas zur Integration und Prävention beizutragen", sagte Ross-Luttmann. Das Sozialministerium hat jetzt zwei Workshops für jeweils 60 Stadt- und Freiraumplanerinnen und -planer sowie Mitarbeiter der Jugendhilfe aus ganz Niedersachsen ins Leben gerufen. Zudem hat es ein Konzept mit gelungenen Praxisbeispielen aufgelegt.

Das nähere Wohnumfeld sei gerade für Jugendliche ein wichtiger Bezugspunkt, mit dem sie sich identifizieren und in dem sie sich entfalten sollten. "Altersgerechte Bewegung und Kommunikation im öffentlichen Raum statt isoliertem Abhängen vor dem heimischen PC oder Fernseher ist für ihre Entwicklung entscheidend", so Ross-Luttmann. "Unser Ziel ist vor allem auch eine gemeinsame und verbindliche Planung für und mit den Jugendlichen. Sie trägt dazu bei, dass sie sich ernst genommen fühlen und Mitverantwortung für ihre Umgebung übernehmen", erläuterte die Ministerin.

 Bei den Workshops werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Qualitätsziele und Verfahrensbausteine für die Umsetzung einer praxistauglichen Planung für Kinder und Jugendliche aufgezeigt. Dabei geht es nicht um kostenaufwendige Großvorhaben.Häufig bringen schon kleinere Projekte einen sichtbaren Erfolg: So ist in einer niedersächsischen Gemeinde ein mit jugendlichen Aussiedlern geplanter Trimm-dich-Pfad zu einem erfolgreichen Integrationsprojekt geworden. In einer anderen Stadt wurde ein Freizeitpark mit und für Jugendliche gestaltet und dient inzwischen als beliebter Treffpunkt für jung und alt. Vandalismusprobleme kennt man dort inzwischen nicht mehr. 

Hinweise:Für den zweiten Workshop am Montag, 13.10.08, von ca. 10 – 16 Uhr, ist noch eine begrenzte Zahl von Plätzen verfügbar. Erwünscht ist die Teilnahme – möglichst als Tandem – von Fachleuten aus der städtebaulichen Planung, der Freiraumplanung und der Jugendhilfe.

 Ansprechpartnerin:
Heidrun Kofahl-Langmack
Tel. (0511) 120 - 2942
Email Kontakt

Die "Konzepte für öffentliche Treffpunkte von Kindern und Jugendlichen Beispiele gelungener Praxis aus Niedersachsen" können von der Homepage des Nds. Sozialministeriums, www.ms.niedersachsen.de unter der Rubrik Service > Publikationen heruntergeladen oder dort mittels des elektronischen Formulars in Papierform bestellt werden.

PM: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

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