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Rot-Grüner Antrag: Wettbewerb „Fahrradfreundlichster Arbeitgeber in Hannover“

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Mit dem Ziel, die Bedingungen für radfahrende MitarbeiterInnen zu verbessern, soll ein Wettbewerb ausgelobt werden.

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, im Rahmen des Projektes ÖKOPROFIT einen Wettbewerb "Fahrradfreundlichster Arbeitgeber in Hannover" auszuloben.

Am Wettbewerb sollen alle Unternehmen, Behörden und sonstige Einrichtungen in Hannover teilnehmen können, vorausgesetzt sie haben mindestens fünf MitarbeiterInnen. Außerdem sollte das Unternehmen bzw. die Behörde Ideen oder Maßnahmen entwickelt haben, welche die Bedingungen für radfahrende MitarbeiterInnen verbessern oder zum Fahrradfahren ermuntern.

Maßnahmen für radfahrende MitarbeiterInnen könnten z.B. sein:- Motivierungsmaßnahmen zur Radnutzung, – (finanzielles) Sponsoring der radelnden MitarbeiterInnen, – Bereitstellung von Serviceangeboten, – Verbesserung der bestehenden Infrastruktur, – Kilometergeld für RadlerInnen, – Umkleideräume, Duschen, – eine Reparaturwerkstatt, – oder diebstahlsichere und wetterfeste Radabstellanlagen.

Nach Abschluss des Wettbewerbs "Fahrradfreundlichster Arbeitgeber in Hannover" werden alle teilnehmenden Unternehmen und Behörden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung unter Beteiligung von Presse und Rundfunk bekannt gemacht und die Sieger ausgezeichnet.

Begründung:

Ziel des Wettbewerbs soll es sein, Unternehmen, Behörden und sonstige Einrichtungen zu motivieren, durch geeignete Maßnahmen das Radfahren ihrer Beschäftigten im alltäglichen Berufsverkehr zu fördern. Vorbild ist die Stadt Karlsruhe, die in diesem Jahr zum ersten Mal einen entsprechenden Wettbewerb ausgelobt hat.

Radverkehrsförderung zahlt sich dabei für die Arbeitgeber wie für die Arbeitnehmer-Innen aus. Das Fahrrad ist häufig das schnellste und flexibelste Verkehrsmittel. Radfahren ist gesund. Außerdem haben Fahrräder einen geringeren Stellplatzbedarf als Autos. Und nicht zuletzt profitiert die Umwelt von der Förderung des Radverkehrs. Was wiederum den Zielen des Kommunalen Klimaschutzprogrammes entspricht, u.a. durch die Stärkung umweltfreundlicher Mobilität den CO2-Ausstoß in Hannover bis 2020 um 40 % zu reduzieren.

ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik) ist ein Kooperationsprojekt zwischen Kommunen und ortsansässigen Wirtschaftsunter-nehmen. In der Stadt Hannover wurde es 1999, später auch in der Region Hannover eingeführt. Initiiert wird das Projekt vom Agenda21-Büro der Landeshauptstadt und mit Hilfe der Wirtschaftsförderung umgesetzt. Spezialistinnen und Spezialisten aus den Verwaltungen und erfahrene Umweltberaterinnen und Umweltberater arbeiten zusammen, um den Betrieben zu profitablen Maßnahmen im betrieblichen Umweltschutz zu verhelfen. Bis 2007 beteiligten sich 88 Betriebe am Projekt ÖKOPROFIT.

Christine Kastning, Fraktionsvorsitzende
Lothar Schlieckau, Fraktionsvorsitzender

www.gruene-hannover.de

PM: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover

 

Kategorie: Politik

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