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Walter Meinhold führt seit zehn Jahren den Vorsitz im Aufsichtsrat

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Seit der Liberalisierung an der Spitze

In diesem Sommer ist Walter Meinhold seit zehn Jahren Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtwerke Hannover AG. Vom Beginn der Liberalisierung 1998 hat Meinhold den Auftritt des Unternehmens mit begleitet, das heute als eines der erfolgreichsten Stadtwerke gilt. Insbesondere die Neupositionierung der Marke „enercity – Positive Energie“, das Engagement auf der  EXPO 2000, die Gründung des enercity-Fonds proKlima oder der Start des Energiehandels bei enercity fielen in seine Amtszeit als Vorsitzender des Gremiums.

Unter seinen Vorsitz im Aufsichtsrat entstanden bei enercity auch die neuen Unternehmensstrategien K 2007 und K 2015, die wettbewerbsorientierte Antworten auf die Herausforderungen der Energiemarktentwicklung gaben. Als Aufsichtsrat hat er nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens im Auge, sondern auch dessen nachhaltige Ausrichtung und das Wohl der Angestellten. „Wir schätzen das engagierte Wirken des Aufsichtsratsvorsitzenden Walter Meinhold und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm“, bekräftigt Michael G. Feist, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Hannover AG, anlässlich der Vollendung der Dekade.

Mit dem aktuellen Ausscheiden des bisherigen Rekordhalters (Arbeitnehmervertreter Klaus Benthin mit 25 Jahren Amtszeit) in den Ruhestand ist Meinhold nun dienstältestes Mitglied im Stadtwerke-Aufsichtsrat, dem er seit 1992 angehört. Damit ist er für die Berufung aller drei amtierenden Vorstände verantwortlich und hat sie bei der Ausübung ihrer Ämter immer konstruktiv begleitet.

Konsequent hat er in seinem Wirken als Aufsichtsrat das Ziel verfolgt, den Mehrheitsbesitz durch den kommunalen Anteilseigner zu wahren. „Kommunales Vermögen muss gepflegt und nicht verscherbelt werden“, lautet die Devise Meinholds hierzu. Auch in Zukunft soll die mehrheitlich kommunale Eignerschaft Bestand haben, um ein erfolgreiches Agieren im Wettbewerb zu sichern.

„Die Gewinne der Stadtwerke haben der Landeshauptstadt in schwierigen Zeiten schon mehrmals geholfen“, betont Meinhold. „und eine nicht unwesentliche Rolle bei der Erfolgsbilanz der Stadtwerke Hannover AG spielt die gute Zusammenarbeit mit der Thüga“. Die Thüga AG hält als eine bundesweit agierende Unternehmensgruppe 24 Prozent an der Stadtwerke Hannover AG.

Walter Meinhold, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Hannover AG

16. Juni 1945 In Hamburg geboren

1952 bis 1961 Besuch der Volksschule in Hamburg-Blankenese

1961 bis 1964 Lehre zum Großhandelskaufmann

1964 bis 1969 Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter,18 Monate Wehrpflicht beim Bundesgrenzschutz

1966 bis 1968 Abendschule in Hamburg

1969 bis 1972 Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Pädagogischen Hochschule Hannover

1970 Eintritt in die GEW

1973 bis 1991 Lehrer an einer Hauptschule und Orientierungsstufe in Hannover Vahrenheide/Sahlkamp

1982 Eintritt in die SPD, Funktionen im Ortsverein, Unterbezirk, Bezirk

Seit 1990 Vorsitzender des Beirates "Niedersächsischer Härtefonds für NS-Verfolgte in besonderen Notlagen"

1991 bis 1998 Rektor der Hauptschule Garbsen, Auf der Horst

1991 bis 1998 Ratsherr der Landeshauptstadt Hannover,umwelt- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

Seit 1992 Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Hannover AG

Seit 1998 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Hannover AG

März 1998 bis Februar 2008 Mitglied des Niedersächsischen Landtags (SPD, Wahlkreis Vahrenwald-List, Hannover)

www.enercity.de

PM: Stadtwerke Hannover AG

 

Kategorie: Politik

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