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RECKEN feiern ersten Heimsieg über Füchse Berlin

„Eine sehr gute Leistung“

Die aktuelle Heimstärke war am Ende einfach größer als die bisherige Heimbilanz gegen die Füchse Berlin. Die TSV Hannover-Burgdorf hat es zum ersten Mal geschafft, den Hauptstadtklub vor heimischen Fans zu schlagen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit, wurden DIE RECKEN ab der 45. Spielminute, angetrieben von Mait Patrail und Malte Semisch, immer stärker. „Wir haben sehr gut verteidigt, waren super im Rückzug und hatten zwei starke Torhüter hinten drin“, zählte Trainer Jens Bürkle die Siegfaktoren auf.

In der Anfangsphase wirkten DIE RECKEN, die vor dem Spiel auch noch den Ausfall von Rúnar Kárason verkraften mussten, noch leicht gehemmt. Doch bereits dort zeigten Kapitän Torge Johannsen und Co. wie sie heute zum Erfolg kommen wollten. „Wir haben clever und vor allem auch geduldig angegriffen und uns so gute Wurfchancen herausgespielt“, erklärte Trainer Bürkle. Prunkstück im RECKEN-Spiel war aber von Beginn an die Defensive. „Wir halten die Füchse bei nur 22 Gegentoren. Das muss man erstmal schaffen und ist eine sehr gute Leistung“, stellte Torge Johannsen fest.
Trotzdem dauerte es bis zur 27. Spielminute, ehe die Gastgeber durch einen sehenswerten Rückraumwurf von Mait Patrail beim 10:9 die erste Führung erzielen konnten. Der estnische Nationalspieler zählte sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff zu den Antreibern der RECKEN-Mannschaft. Allerdings ließen sich die Füchse zunächst wenig beeindrucken und somit ging es mit einem leistungsgerechten 11:11 Unentschieden in die Pause.

Aus dieser kamen die Füchse zunächst etwas besser und so bedurfte es sehenswerter Einzelleistungen wie dem Rückraumkracher von Johannsen in Unterzahl oder der Paraden des eingewechselten Malte Semisch im Kasten, so dass DIE RECKEN in Schlagdistanz blieben. Wie schon in Halbzeit eins, zeigten die Hausherren in den letzten zehn Spielminuten ihre stärkste Leistung. „Vielleicht hat uns am Ende nach dem Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen am Sonntag ein wenig die Kraft gefehlt“, begab sich Füchse-Akteur Drago Vukovic auf Ursachenforschung. „Wir haben es nach der drei Tore Führung verpasst, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden“, trauerte Sportkoordinator Volker Zerbe möglichen zwei Punkten hinterher.

Die Swiss Life Hall verwandelte sich jetzt immer stärker in einen überkochenden Hexenkessel und der sechste Treffer von Patrail markierte die 22:21 (54.) Führung. Die Füchse glichen vom Siebenmeterpunkt zwar noch einmal aus, doch es sollte der letzte Treffer der Hauptstädter bis zum Schlusspfiff bleiben.

Lars Lehnhoff zeigte sich vom Punkt eiskalt, Malte Semisch parierte zweimal glänzend gegen Fabian Wiede und Morten Olsen machte mit einem abgezockten Schlagwurf unter drohendem Zeitspiel eine Minute vor Schluss alles klar. Der anschließende Jubel unter den 4.150 Zuschauer in der ausverkauften RECKEN-Festung kannte keine Grenzen.

„Wir haben heute ein spannendes Spiel gesehen, was wir in der Endphase zu unseren Gunsten drehen konnten. Die Konzentration am Ende hat uns ausgezeichnet, die uns in Gummersbach in der entscheidenden Phase gefehlt hat“, bewertete Geschäftsführer Benjamin Chatton die Partie.

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  • Die Recken: Die Recken
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