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Internetportal und Werbekampagne zur Fachkräftegewinnung

Fachkräfte Hannover - Studieren, Leben, mehr (Copyright: HMTG)„Rundum-Paket“ um den Job und Work-Life-Balance: Ein neues Internetportal fasst alle Informationen darüber zusammen, was Stadt und Region Hannover Fachkräften als Standort zum Arbeiten und Leben zu bieten haben. Die Themenpalette unter www.hannover.de/fachkraefte mit zahlreichen Informationen und Kontakten ist breit gestreut. Neben diversen Fragestellungen zu Ausbildung, Studium und Beruf werden auch ausführlich die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und Serviceangebote dargelegt. Parallel und passend dazu startet die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) heute (12. Mai) eine Plakat- und Postkartenkampagne, die für die Region Hannover als idealen Standort für Beruf und Leben wirbt. Beide Maßnahmen sind Teil des Standortmarketings der „Fachkräfteallianz Region Hannover“.

„Die Region Hannover hat hinsichtlich des Lernens, Arbeitens und Lebens eine Menge zu bieten. Im Standortwettbewerb mit anderen Kommunen und Regionen müssen wir das herausstellen. Dieser Internetauftritt und die Kampagne sind dazu bestens geeignet“, sagte Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, bei der heutigen (12. Mai) Präsentation. Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, ergänzte: „Die Partnerinnen und Partner der Fachkräfteallianz wollen gemeinsam dafür sorgen, dass die Region Hannover vor allem für junge Menschen attraktiv ist und Fachkräfte gern in die Region Hannover kommen – und hier auch bleiben.“

„Die Region Hannover hat einen dynamischen Arbeitsmarkt. Der Aufwärtstrend bei der Erwerbstätigkeit hält an und auch die Anzahl der Stellenangebote zeigt weiterhin einen deutlich positiven Trend. Arbeitgeber suchen je nach Branche anhaltend nach Fachkräften, die Stellenbesetzung dauert häufig lange oder bleibt erfolglos. Wir wollen, dass Arbeitgeber am Standort Hannover bleiben. Daher unterstützen und finanzieren wir unter anderem Qualifizierungen, Ausbildungen, Weiterbildungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Und wir beteiligen uns an innovativen Projekten – für den Standort Hannover“, unterstrich Bärbel Höltzen-Schoh, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hannover.

Auch die Hochschule Hannover (HsH) gehört zu den Partnern in der Fachkräfteallianz. Ihr Präsident Prof. Dr. Josef von Helden betonte: „An der Hochschule Hannover werden in überdurchschnittlichem Maße duale und berufsbegleitende Studienmodelle angeboten sowie innovative Studiengangskonzepte und Lernformen umgesetzt. Viele unserer Absolventen sind auf dem regionalen Arbeitsmarkt aufgrund ihrer anwendungsorientierten Ausbildung besonders nachgefragt. Es freut uns, dass wir dazu beitragen können, hochqualifizierte Menschen in der Region zu halten.“

Kampagne startet

Die Werbekampagne startet heute mit Spots im Fahrgastfernsehen und der Verteilung der CityCards in Gaststätten, Cafés und Freizeiteinrichtungen. Ab morgen werden A0-Plakate zu sehen sein, ab kommendem Dienstag (17. Mai) auch Großflächenplakate auf Werbeträgern von Göttingen bis Ostfriesland. Zudem werden auf den Internetseiten von Tageszeitungen Online-Banner geschaltet.

Zu sehen sind Personen in den verschiedenen Phasen des Berufslebens: Ausbildung, Arbeit, Unternehmensgründung, Studium, Qualifizierung und Fortbildung. Daneben werden die unterschiedlichen Lebenssituationen abgebildet. Der Slogan „Ausbilden, leben, mehr!“ (Beispiel) soll die vielfältigen Möglichkeiten ausdrücken, die die Region zu bieten hat.

„Fachkräfte-Marketing ist die größte Herausforderung, die das Standortmarketing inhaltlich zu bewältigen hat. Den Standort nachhaltig mit qualifizierten Arbeitskräften zu versorgen, ist die aktuelle Aufgabe, um Hannover wettbewerbsfähig für die Zukunft zu machen“, erläuterte HMTG-Geschäftsführer Hans Christian Nolte den Ansatz und führte zur Kampagne aus: „Wir machen das auf die hannöversche Art: persönlich, menschlich, nah – ohne falsche Versprechungen und mit einer klaren Botschaft!“

Breites Spektrum des neuen Portals

Das neue Portal geht auf die unterschiedlichsten Fragestellungen ein, die sich mit Entscheidungen hinsichtlich Ausbildung, Studium und Beruf verbinden. So gehören etwa Informationen und Kontakte zu Lehrstellen- und Jobbörsen ebenso zum Angebot wie zu Berufsberatungsstellen und Berufsbildenden Schulen. Auch Studiengänge mit spezifischen Fragen wie etwa zu Auslandssemestern, Weiterbildung und Existenzgründung gehören zum Angebot.

Unter „Naherholung, Service, Tipps“ werden verschiedene Aspekte aufgegriffen, die für Hannover und die Region als Berufs- und Wohnort eine Rolle spielen: von Vereinbarkeit von Familie und Beruf über Wohnen, Betreuung und Ganztagsschulen bis zum Leben in der Stadt im Grünen. Auch auf Einkaufs-, Freizeit- Erholungs- und Sportmöglichkeiten wird ausführlich eingegangen.

Hintergrundinformation:

Zur „Fachkräfteallianz Region Hannover“ haben sich elf Institutionen zusammengeschlossen: Region Hannover, Landeshauptstadt Hannover, Agentur für Arbeit, Allgemeine Arbeitgebervereinigung Hannover und Umgebung e.V., Deutscher Gewerkschaftsbund, Handwerkskammer Hannover, hannoverimpuls, Hochschule Hannover, Industrie- und Handelskammer Hannover, Jobcenter Region Hannover und Leibniz Universität Hannover. Die KooperationspartnerInnen bündeln damit Kompetenzen, um im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte dauerhaft bestehen zu können. Zu dem Ansatz gehört unter anderem die Überlegung, dass das Fachkräfteangebot bei Standortentscheidungen von Unternehmen eine wesentliche Rolle spielt. Ziele der Fachkräfteallianz sind auch, gemeinsam gute Arbeitsbedingungen und die Ordnung des Arbeitsmarktes zu fördern sowie die hohe Bedeutung von Tarifbindung und Sozialpartnerschaft in der Region Hannover zu betonen.

Bildquellen

  • Fachkräfte Hannover – Studieren, Leben, mehr (Copyright: HMTG): Stadt Hannover - HMTG
Kategorie: Politik, Wirtschaft

2 Kommentare

    • admin sagt

      Das stimmt. Die Webseite der Stadt Hannover ist nicht gerade ein gutes Beispiel was die Usability angeht.

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