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Vortrag: „Nur Wirtschafts- und Währungsunion? Für ein solidarisches Europa“

Fortsetzung Hannah Arendt Tage 2016: Herausforderung Solidarität“

Das Kuratorium der Hannah Arendt Tage lädt zum Vortrag mit anschließender Diskussion „Nur Wirtschafts- und Währungsunion? Für ein solidarisches Europa“ am Mittwoch (1. Juni), um 19 Uhr, im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen,Herrenhäuser Straße 5 ein. Referent ist der Sozialethiker Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach vom Oswald von Nell-Breuning-Institut Frankfurt.

Die Europäische Union hat Europa vor allem Frieden, aber auch Wohlstand gebracht. Doch wie verhält es sich mit der Verwirklichung sozialer und wirtschaftlicher Grundrechte in Europa?

Gegenwärtig sieht es so aus, als sei Sozialpolitik alleinige Sache der Nationalstaaten. Von europäischer Solidarität unter den Mitgliedsländern scheint die Realpolitik im Augenblick weiter als jemals zuvor entfernt. „Grexit“ und „Brexit“ sind Schlagworte für Tendenzen der Erosion Europas, die ungleiche Lebensstandards, Armut und politische Machtasymmetrien zu vergrößern drohen. Die Idee der Sozialunion in Europa steht auf dem Spiel. Welche Risiken, vor allem aber welche Chancen bietet eine solidarische Politik unter den Mitgliedsländern der Europäischen Union?

Das Kuratorium der Hannah Arendt Tage lädt 2016 zu Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen ein, die im Sinne der Philosophin Hannah Arendt aktuelle gesellschaftliche Debatten aufgreifen. In diesem Jahr widmen sich die Hannah Arendt Tage der „Herausforderung Solidarität“. Namhafte WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen beleuchten in ihren Beiträgen das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Die Hannah Arendt Tage sind eine gemeinsame Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover, der VolkswagenStiftung und der Leibniz Universität Hannover. Dieser Vortrag wird von der VolkswagenStiftung gefördert.

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