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Grüne sind Mitglied der Solargenossenschaft

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die-gruenenB90 / GRÜNE werden Mitglied bei der Solargenossenschaft

Die "NaturEnergie Region eG", bekannt unter dem Begriff "Solargenossenschaft", wurde am 22.Mai 08 beim Amtsgericht Hannover eingetragen. Die Ortsgruppe Neustadt der GRÜNEN begrüßt das Konzept der neuen Genossenschaft, die in der Region Hannover, aber besonders in Neustadt, "Regenerative Energie" erzeugen wird. Die Neustädter GRÜNEN sind Mitglied geworden, indem sie einen Genossenschaftsanteil erwarben.

Die GRÜNEN haben sich bundesweit bereits seit den 80er Jahren für die Schonung der begrenzten Ressourcen eingesetzt und dabei auf die Nutzung regenerativer Energie gesetzt. Die "NaturEnergie Region eG" ist Ausdruck dieser Bestrebungen, sich von der Nutzung der begrenzten Energieträger wie Erdöl, Kohle und Gas zu lösen und stattdessen Sonne, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe zu nutzen. Die Nutzung der Solarenergie hat bei der "NaturEnergie Region eG" auf längere Zeit Vorrang. Die sehr hohe Vergütung der solaren Stromerzeugung auf Grund des "Erneuerbare Energien Gesetzes" (EEG) sind der Grund, jetzt besonders in die Fotovoltaik zu investieren.

Die Unterstützung der neuen Solargenossenschaft durch die GRÜNEN hat noch einen weiteren Grund: Der Energiemarkt wird von einigen großen Energiekonzernen dominiert, die monopolartig die Preise für Strom und Gas kontrollieren. Eine Erzeugung "Regenerativer Energie" durch kommunale oder regionale Unternehmungen läuft dieser Machtkonzentration entgegen. Der Energiemarkt wird dezentraler. Die Dezentralisierung des Energiemarktes wirkt sich wirtschaftlich direkt auf den Markt vor Ort aus. Mehr Geld und Arbeit bleibt durch die Eigenproduktion von Strom in der Region. Dezentralisierung bedeutet in diesem Fall aber auch mehr Demokratie. Die Mitglieder z.B. in der neuen Solargenossenschaft sind Bewohner der Region und können in der Solargenossenschaft mitbestimmen, was auf dem kommunalen und regionalen Energiesektor geschieht.

In vielen Kommunen Deutschlands werden ähnliche Ansätze wie die der neuen Solargenossenschaft durch kommunale Vertretungen unterstützt und zum Teil sogar selbst initiert. In Neustadt hingegen scheint sich wenig zu bewegen. Die Stadtwerke Neustadt experimentieren bereits seit geraumer Zeit mit Fotovoltaik (Michael Ende Schule) und auch mit einem Blockheizkraftwerk, dennoch scheint sie in einer gewissen Starre verhaftet zu sein, schreitet nicht voran in Richtung "Regenerativer Energie". Sicher, das Geschäft mit der Energiedurchleitung funktioniert "noch". Aber Stadtverwaltung und Rat sollten sich hier bewegen und auch die Stadtwerke sollten auf" Regenerative Energie" setzen. Eine Zusammenarbeit mit der neuen Solargenossenschaft wäre sicher vorteilhaft.

www.gruene-hannover.de

PM: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover

Kategorie: Politik

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