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71 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima – Gedenktag am 6. August in Hannover

71 Jahre sind vergangen, seit die Atombomben die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki in Schutt und Asche legten. Am 6. August, dem Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hannovers Partnerstadt Hiroshima, gedenkt die Stadt der Opfer der Atombombe und erneuert mit dem Anschlagen der Friedensglocke ihr Versprechen, alles zu tun, damit Hiroshima und Nagasaki nicht wieder geschehen.

Schon am Freitag (5. August) lädt das Hiroshima Bündnis um 20.15 Uhr in den Hiroshima-Gedenkhain auf der Bult unter dem Titel „Nie wieder Hiroshima – Gespräche bei Kerzenschein“ zum Nachdenken über die Atombombenabwürfe vor 71 Jahren und die Konsequenzen für heute ein. Thema in diesem Jahr: Präsident Obamas Besuch in Hiroshima – Chance für atomare Abrüstung? Im Verlauf des Abends sollen Kerzenlichter aufgestellt werden, um an die Opfer des Atombombenabwurfs zu erinnern.

Der Hiroshima-Tag, Samstag (6. August), beginnt um 8 Uhr mit der Gedenkfeier und dem Anschlagen der Friedensglocke und einer Kranzniederlegung durch Bürgermeister Thomas Hermann und Superintendent Thomas Höflich im Mahnmal Aegidienkirche. Im Anschluss um 8.15 Uhr kann der Teemeisterin und Kulturbotschafterin Hiroshimas, Hiroyo Nakamoto, bei der Trauer-Teezeremonie beobachtet werden. Von 9 bis 17.30 Uhr ist die Aegidienkirche ein Ort der Stille, des Gebets und der Meditation unter Beteiligung verschiedener Religionen vom Arbeitskreis Hiroshima unter der Leitung von Hanna Kreisel-Liebermann. Um 17.30 Uhr laden Yasuko Götte, 2. Vorsitzende der DJG Hannover und Dr. Susanne Schieble, 1. Vorsitzende der DJG Hannover, zu einer Haiku-Lesung zu Krieg und Frieden auf Japanisch und auf Deutsch ein. Mit einer multireligiösen Friedensandacht vom Arbeitskreis Hiroshima unter der Leitung von Hanna Kreisel-Liebermann endet das Programm in der Aegidienkirche um 18 Uhr.

Auch im Mosaiksaal des Neues Rathauses gibt es am 6. August ein Programm, das um 16 Uhr mit dem Vortrag „Von den Kindern des Schwarzen Regens zu den Kindern Iwaishimas – über die Geschichte nicht anerkannter Atombombenopfer in Hiroshima und 34 Jahre Widerstand gegen die Atomindustrie auf Iwaishima“ von Thomas Damm, Fotograf (DJG Hannover) beginnt. Um 19 Uhr wird der Film „Meine Reise mit den Atombombenüberlebenden“ von Takashi Kunimoto (Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V.) und um 20.30 Uhr der Hiroshima-Film „Gebet einer Mutter“ mit Bernd Grimpe, Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V., gezeigt.

Zum Gedenken an die Atombombenopfer in Hiroshima und Nagasaki werden zum Abschluss des Tages um 22 Uhr am Maschteich Papierlaternen ausgesetzt.

Mehr Informationen gibt Janika Millan vom Kulturbüro unter der Rufnummer 0511-168-41168. Veranstalter ist die Stadt Hannover in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V., der Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover e.V., dem Hiroshima-Bündnis, der Marktkirche Hannover und dem Arbeitskreis Hiroshimatag mit VertreterInnen diverser Religionen unter der Leitung von Hanna Kreisel-Liebermann.

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