Soziales
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Gemüseanbau für doppelt guten Zweck

Erbsen, Mangold und Zucchini sind nicht das Erste, was man mit der Beschäftigungsförderung der Stadt in Verbindung bringt.

Sie sind aber das Ergebnis eines seit 2013 laufenden Programms, das einen doppelt guten Nutzen erfüllt, wie Claudia Ruhrort, Fachbereichsleiterin Soziales der Stadt, erläutert: „Langzeitarbeitslose aus Hannover erhalten eine Arbeitsgelegenheit – die Ernte ihrer Arbeit kommt als frisches Gemüse über die hannoversche Tafel auf die Tische von Menschen, die sich qualitätsvolles, unbehandeltes Gemüse sonst nicht einfach leisten können.“

Zurzeit erlernen bis zu zwölf vom JobCenter zugewiesene, sogenannte Ein-Euro-Jobber im Rahmen von Arbeitsgelegenheit-Maßnahmen (AGH) die vielfältigen Arbeitsschritte, die für den Gemüseanbau notwendig sind – von der Bodenvorbereitung, über Saat, Pflanzung, Pflege bis zur Ernte.

Das tagesfrische Gemüse wird zu den Ausgabestellen der Hannöverschen Tafel gebracht. Die Verteilung liegt in Verantwortung der Tafelausgaben. Das Projekt mit dem Ziel, frisches und hochwertiges Gemüse heranzuziehen, hat im Frühsommer 2013 in zwei leerstehenden Kleingärten am Weidetorkreisel mit dem Anlegen von Beeten auf der ehemaligen verkrauteten Rasenfläche begonnen. Inzwischen ist ein weiterer Garten dazugekommen.

2014 wurden gut 30 Zentner Gemüse geerntet.

Kategorie: Soziales

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