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4.000 SchülerInnen melden sich an weiterführenden und Integrierten Gesamtschulen an

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Für das kommende Schuljahr haben sich 2.850 GrundschulabsolventInnen an einer städtischen weiterführenden Schule im dreigliedrigen System angemeldet. 1.292 SchülerInnen wollten in der 5. Klasse an einer hannoverschen Integrierten Gesamtschulen (IGS) aufgenommen werden.

Trotz einer Erweiterung der Aufnahmekapazität an der IGS Kronsberg um 100 Plätze mussten insgesamt 300 SchülerInnen von den IGSen in Hannover abgewiesen werden. Diese SchülerInnen haben sich an Schulen des dreigliedrigen Systems angemeldet und hier bevorzugt das Gymnasium gewählt.

Dazu Schuldezernentin Marlis Drevermann: "SchülerInnen, die nicht an IGSen aufgenommen werden können, melden sich direkt am Gymnasium und dicht gefolgt an der Realschule an, um auf direkter Linie zu einem hochwertigen Abschluss zu kommen. Zudem setzt sich der Trend der Abwahl der Hauptschule weiter fort. Der Weg in die Integration von Haupt- und Realschule ist also richtig."

Auf Basisdaten der Verteilerkonferenzen wählten vier Prozent der GrundschulabsolventInnen die Hauptschule, 18 Prozent das Realschulangebot, 53 Prozent entschieden sich für den Besuch eines Gymnasiums und zirka 25 Prozent konnten an einer Gesamtschulklasse aufgenommen werden. In Zahlen liest sich das folgender Maßen: Insgesamt haben sich 167 SchülerInnen an den städtischen Hauptschulen und 685 SchülerInnen an den Realschulen angemeldet. Die weiter gestiegene Nachfrage nach Plätzen an den Gymnasien dokumentiert sich in der neuen Höchstzahl von 1.998 Anmeldungen für diese Schulform.

Um möglichst vielen 5. KlässlerInnen einen Platz an ihrem Wunschgymnasium anbieten zu können, haben die Schulen durchschnittlich 33 Kinder pro Klasse aufgenommen. Trotz der hohen SchülerInnenzahl pro Klasse überstieg die Zahl der Anmeldungen an vier Gymnasien die Anzahl der vorhandenen Schulplätze. 182 SchülerInnen konnten nicht ihrem Erstwunsch gemäß gymnasial versorgt werden, sie wurden von den übrigen Gymnasien entsprechend aufgenommen.

PM: Presseserver Hannover

 

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