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Bauhistoriker Sid Auffarth stellt Karl Elkarts Buch „Neues Bauen in Hannover“ von 1929 vor

Sid Auffarth, Bauhistoriker aus Hannover, stellt am Montag (5. September) von 17 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, das 1929 erschienene Buch von Karl Elkart, grüner Leineneinband mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel, „Neues Bauen in Hannover“ in der Reihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ vor.

Zum Buch „Neues Bauen in Hannover“

In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre entwickelte sich in Hannover eine starke Bautätigkeit. Der damalige Stadtbaurat Karl Elkart förderte den Wohnungsbau, um der großen Wohnungsnot zu begegnen, aber auch Schulen sowie andere interessante öffentliche und private Gebäude wurden errichtet, unter anderem die erst 1931 fertiggestellte Stadtbibliothek.

In dem 1929 erschienenen Buch „Neues Bauen in Hannover“ werden auf 80 Bildtafeln neben einigen Plänen und Grafiken (Flächenverteilung, Bebauungsplan, Bevölkerungswachstum) zahlreiche Wohnungs-, Geschäfts-, Industrie- und Schulbauten sowie Bedürfnisanstalten, Brücken oder Bäder im Bild vorgestellt, die überwiegend als Klinkerbauten realisiert wurden.

Gerade die Wohnbauten prägen noch heute das Stadtbild, besonders in der Südstadt. In zwei Aufsätzen von Karl Elkart und Magistratsoberbaurat Otto Meffert stellen beide die städtebaulichen Herausforderungen in Hannover dar. Am Ende des Buches präsentieren sich auf 56 Seiten hannoversche Firmen in Werbeanzeigen.

„Stadtbibliothek aufgeschlossen“

In der Veranstaltungsreihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ werden die schönsten und bedeutendsten Schätze aus sieben Jahrhunderten – von der mittelalterlichen Handschrift und der Inkunabelzeit bis in das 21. Jahrhundert – präsentiert.

Wer Freude an alten, wertvollen oder für die Bibliotheks- und die Stadtgeschichte bedeutenden Büchern und Handschriften hat, sollte einmal im Monat am Montagnachmittag eine knappe Stunde die Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, besuchen und einen Blick auf die Originale werfen.

„Stadtbibliothek aufgeschlossen“ wird gefördert durch die Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V.

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