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Töne von außen – Berührung von innen

BVN-Klassik-Herbst 2016
quattrocelli und di Chellistin Corinna Eikmeier

Ein Parforceritt von der Klassik zur Filmmusik. Oder, Spiel mir das Lied vom Cello

Quattrocelli – das sind die vier Cellisten Lukas Dreyer, Matthias Trück, Tim Ströble und Hartwig Christ auf ihrem virtuosen Weg abseits des musikalischen Mainstreams. Ganz gleich ob Klassik, Jazz, Latin oder Filmmusik: Das Publikum ist begeistert, wenn die vier Herren ihre Celli auspacken und loslegen. Denn sie musizieren nicht nur hervorragend, sondern bestechen durch eine Bühnenshow voller Humor, Charme und Unterhaltung. Fritz Stenger-Lutz, ehemals Musiker der NDR Radiophilharmonie, wird sehbehinderten und blinden Gästen die Showelemente durch Moderation und Audiodeskription zugänglich machen – so geht BVN–Kultur.

Die Musik von Quattrocelli wird eigens für das Ensemble arrangiert und komponiert. Dabei greifen die vier Musiker entweder selbst zur Feder oder arbeiten mit namhaften Komponisten zusammen. So widmete der weltberühmte Filmkomponist Lalo Schifrin den vier Cellisten ein eigenes Werk. Die Europapremiere wurde bei der Internationalen Celloakademie Rutesheim 2010 von der Deutschen Welle DW aufgezeichnet. Weitere Produktionen für Radio und Fernsehen folgten ebenso wie Einladungen zu Festspielen (Rheingau Musik Festival), mehrere Tourneen in die USA mit inzwischen über 140 Konzerten in den landesweiten „Community Concert Series” sowie Gastspiele in Asien, u.a. in Schanghai und Singapur.

Der Sound des Ensembles ist unverwechselbar. Kein anderes Instrument aus der Familie der Streicher kann von der kraftvollen Tiefe bis zum reinsten Sopran so viele unterschiedliche Töne hervorbringen wie das Cello. Bei quattrocelli kommt hinzu, dass jeder alles spielt, von der Begleitung über romantische Kantilenen bis hin zu atemberaubenden Soli. Mit „the quattrocelli scenes“ dem aktuellen Programm, widmet sich das Ensemble auf seine unverwechselbare Art thematisch der Filmmusik. Gespielt werden Werke von John Williams, Ennio Morricone, Henri Mancini, Nino Rota.

Corinna Eikmeier studierte Violoncello, zeitgenössische Musik und Improvisation in Leipzig.

Die Künstlerin ist in zahlreichen interdisziplinären Projekten beteiligt und Mitglied der Ensembles: „Cello en vogue“ und „erstes improvisierendes Streichorchester“.

Außerdem unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der Musikhochschule Hannover sowie als freiberufliche Cellolehrerin in Hannover und Gifhorn.

Ihre zentrale Frage des Unterrichtens ist die Auswirkung von Bewegungsqualität auf die Musizierpraxis mit Hilfe der Feldenkrais-Methode und musikalischer Improvisation.

Freitag 16.9.2016
Beginn 19:00 Uhr
Einlass ab 18:00 Uhr
Jakobikirche Hannover Kirchrode.
Kleiner Hillen 1
Ticket 15 €. bei becker und flöge – Mein Optiker, Hannover Kirchrode, Tiergartenstraße 118

Die Begleitung eines Schwerbehinderten laut Ausweis sowie Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

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