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DIE LINKE. Region Hannover in Sorge um Conti-Beschäftigte

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die-linke-logo Erweiterte Mitbestimmungsrechte für Standortsicherung notwendig

Die andauernde Diskussion über eine mögliche feindliche Übernahme der Continental AG durch die Schaeffler Gruppe lässt ein böses Ende befürchten, so der Vorsitzende der LINKEN. Region Hannover, Achim Meyer-Heithuis. Wie immer werden am Ende die Beschäftigten die Zeche zahlen müssen während sich die Aktionäre und Gesellschafter die Taschen vollstopfen, meint der Vorsitzende.

“Wir brauchen dringend eine erweiterte Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten und vor allem in Fragen der Standortsicherung,“ fordert Meyer-Heithuis. „Notwendig ist eine Art „Heuschrecken-Abwehr-Gesetz“ um weiteren Standort-Kahlfraß von vorneherein zu unterbinden.“

Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass wirtschaftliche Interessen vor den sozialen Interessen der Beschäftigten und der Kommune rangieren. Die Beispiele sind gerade in Hannover besonders deutlich: große Namen wie Hanomag, Sprengel, Bahlsen, Gilde und andere sind bereits dem sogenannten Standort-Kahlfraß zum Opfer gefallen, erklärt der LINKEN Vorsitzende. Mit einer erweiterten Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten, insbesondere in Standortfragen, hätte dies mit Sicherheit verhindert werden können.

Meyer-Heithuis wörtlich: Die Trickserei der Schaeffler Gruppe hat System, Vorsatz und Tradition: als Gewerkschaftshasser bekannt, kaufen sie zuerst den Laden auf, nehmen ihn von der Börse und sind damit die Mitbestimmung im Aufsichtsrat los. Danach wird filetiert und der nicht mehr ganz so profitable Rest geht ab in die „Umlaufbahn“. Das Wichtigste aus unserer Sicht ist: Soziale Interessen der Beschäftigten müssen immer Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben, bekräftigt der LINKEN Vorsitzende.

www.die-linke-region-hannover.de

PM: Die Linke Region Hannover

 

Kategorie: Region

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