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„Eilenriede im Ohr“ – Neuer Hörspaziergang für Hannovers Stadtwald

Eilenriedeblick zum Fernsehturm

Eilenriedeblick zum Fernsehturm

In Hannovers Stadtwald gibt es „etwas auf die Ohren“: An insgesamt elf Hörstationen in der nördlichen und der südlichen Eilenriede können Interessierte klanglich in die Vielfalt des 640 Hektar großen Walds eintauchen. Hauptvoraussetzung für das Audioangebot „Eilenriede im Ohr“ ist ein internetfähiges Smartphone, mit dem über die Adresse www.hannover.de/hannover-zum-hoeren die Informationen aufgerufen werden können. Die Begrüßung an jeder Station übernehmen verschiedene Vogelarten. Nachfolgend geben unter anderem ein Förster und eine Pilzexpertin Antworten auf die Frage, wie Naturschutz, Erholung und Forstwirtschaft in einem der größten Stadtwälder Europas miteinander vereinbar sind. Auch der Wirt des Milchhäuschens kommt zu Wort. Die HörerInnen erfahren etwas über Holzernte und Rückepferde, über alte Bürgerrechte und den heutigen Eilenriedebeirat, über Buschwindröschen und Klimawandel – und wie all das miteinander zusammenhängt.

„Unsere Hörangebote werden immer beliebter, dies ist mittlerweile der siebte audiounterstützte Spaziergang“, sagte Karin van Schwartzenberg, Leiterin des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover, bei der heutigen (23. September) Vorstellung. „Die Waldbesucherinnen und Waldbesucher bekommen zusätzliche Informationen über das, was sie mit eigenen Augen sehen. Auch jene Spaziergänger, die regelmäßig in die Eilenriede gehen, können noch Neues kennenlernen.“

Bilge Tutkunkardes, Leiterin des Teams Regionale Naherholung der Region Hannover, unterstrich: „Nur was Menschen kennen, schätzen und schützen sie – dieser Satz gilt auch für die Erholungsräume vor der eigenen Haustür. Moderne Medientechnik hilft dabei. Man schaut in die Landschaft und hört dabei lebendige, klang- und geräuschvolle Geschichten über die grünen Orte der Region Hannover. So wird der Spaziergang im Stadtwald zu einem besonderen Erlebnis für alle, die mehr erfahren wollen – auch ganz im Sinne unseres  Projektes ‚Hörregion Hannover‘.“

Startpunkt, Reihenfolge und Anzahl der Hörstationen sind beliebig wählbar. Um alle Orte sehen und die entsprechenden Beiträge hören zu können, sollte man mit dem Fahrrad mindestens drei Stunden einplanen. An den einzelnen Stationen sind QR-Codes angebracht. Aber auch unter der genannten Adresse im Internet sind die Informationen abrufbar. Empfohlen für ein optimales Hörerlebnis werden Kopfhörer oder Ohrstöpsel. Audiogeräte und Kopfhörer sind auch kostenlos (gegen ein Pfand von 20 Euro) im Servicebüro im Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestraße 100, ausleihbar.

Der Hörspaziergang entstand in Kooperation des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der Stadt Hannover mit der Regionalen Naherholung der Region Hannover. Produziert wurde er von Stefanie Krebs von „Tonspur Stadtlandschaft“. Die Stationen sind:

  1. Das Ohr an der Eilenriede, Emmichplatz;
  2. Buttermilch im Schönheitswald, Wilhelm-Busch-Wiese;
  3. Von Holzgängern und Morgenbrüdern, Freizeitheim Lister Turm;
  4. Tanz im Labyrinth, Rasenlabyrinth;
  5. Rückepferd und Forstbetrieb, Steuerndieb;
  6. Wer wohnt im Totholz?, Königseiche;
  7. Eine Spielplatzstation (nicht nur) für Kinder, Spielplatz Schmachteberg;
  8. Torfschifffahrt und Schwefelbäder, Heiligers-Brunnen;
  9. Vom Wandel im Wald, An den Föhren;
  10. Pumptrack, Reitweg, Rodelbahn, Mountainbike-Parcours;
  11. Käuzchenruf und Fledermaus, Elke-Mühlbach-Weg.

Sechs weitere Hörspaziergänge sind bereits im Angebot: Hinüberscher Garten, Döhrener Leinemasch, Hermann-Löns-Park, Maschsee, Klimaschutzhörpfad in Linden und der Audioguide in der Waldstation Eilenriede. Die Dateien für alle Audiospaziergänge sind über www.hannover.de, Suchbegriff „Hannover zum Hören“, abrufbar.

Bildquellen

  • Eilenriedeblick zum Fernsehturm: www.hannover-entdecken.de
Kategorie: Allgemeine Nachrichten

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