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Soziales
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Ein Leben mit Schulden

Kein Handyvertrag weil die Schulden zu hoch sind

Kein Handyvertrag weil die Schulden zu hoch sind

Die Verschuldung der privaten Haushalte ist in den vergangenen drei Jahren von 16 auf 22 Prozent des Bruttoinlandsproduktes gestiegen. Das kann existenzielle Folgen für die betroffenen Personen haben. Die Schuldenspirale dreht sich oft einfach weiter. Es kommen die ersten Schufa Einträge, es folgt die Gehaltspfändung und schlussendlich landet so mancher in der Privatinsolvenz.

Die Broschüre „Hannoversche Wege aus der Armut“ informiert in handlichem Format über Daten und Fakten rund um Armut in Hannover, benennt Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren oder Geld zu spenden, und gibt Betroffenen erste Kontaktadressen an die Hand.

Die Broschüre liegt unter anderem in Bürgerbüros, Freizeitheimen und Stadtbibliotheken aus. Zudem steht sie als PDF zum Herunterladen bereit.

Im Netz finden sich viele weitere Radgeber die alle Teilaspekte dieser Problematik abdecken. Das Handy ist ein gutes Beispiel dafür. Die meisten Anbieter von Handyverträgen verlangen eine Schufa-Auskunft und vergeben bei negativen Werten keine Verträge. Das Handy ist aber aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Viele brauchen es auch beruflich oder haben auch keinen Festnetzanschluss mehr. Hier hilft das Netz weiter, denn nicht alle Anbieter lehnen bei schlechtem Schufa-Score einen Vertrag ab.

Auch das Fernsehen gehört in Deutschland nicht zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Laut einem am 24.2.2011 ergangenen Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) gehört ein TV-Gerät nicht zur Erstausstattung einer Wohnung für Bezieher des ALG II (Az.: B 14 AS 75/10 R). Freizeit, Information sowie Unterhaltung müssen aus der Regelleistung finanziert werden.

Kategorie: Soziales
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