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OB Schostok stellt Arbeitsprogramm „Mein Hannover 2030“ vor

Stadt bündelt künftig wichtigste Vorhaben – Transparenz und Beteiligung wird gestärkt

Die Stadtverwaltung bündelt ihre wichtigsten Vorhaben für die Landeshauptstadt Hannover künftig in einem Arbeitsprogramm. Dieses wird regelmäßig aktualisiert und sowohl in den politischen Gremien als auch öffentlich präsentiert. Oberbürgermeister Stefan Schostok stellte das Arbeitsprogramm, das aus dem Stadtdialog „Mein Hannover 2030“ hervorgegangen ist, am Donnerstag (9. Februar) vor.

„Wir schaffen mehr Transparenz und stärken den Dialog zwischen Stadtverwaltung, Politik und Öffentlichkeit. Das Arbeitsprogramm benennt die Schwerpunkte unserer Arbeit und ist die Grundlage für die Entwicklung unserer wachsenden Stadt für die kommenden Jahre. Es geht aus unserem intensiven Stadtdialog hervor und wird kontinuierlich weiterentwickelt“, erläuterte Schostok bei der Präsentation vor dem Ratsausschuss für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters.

Frühzeitiger Dialog

Die im Stadtdialog, an dessen zahlreichen Veranstaltungen sich insgesamt 17.000 Interessierte beteiligten, erarbeiteten Ziele und Strategien für die Entwicklung Hannovers, würden jetzt kontinuierlich umgesetzt. Dabei setze die Verwaltung weiterhin auf Transparenz und wolle mit dem Arbeitsprogramm einen möglichst frühzeitigen Einblick in die Planungen geben. „Wir wollen mit der Politik im Rat und insbesondere auch in den Stadtbezirksräten, mit der Öffentlichkeit und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern früher in einen Dialog kommen. Es gibt damit mehr Möglichkeiten zur Beteiligung im Vorfeld der Entscheidungen des Rates über ein Vorhaben“, betonte der Oberbürgermeister.

Schwerpunkt-Vorhaben

Das Arbeitsprogramm „Mein Hannover 2030“ beinhaltet 43 Vorhaben aus allen Bereichen der Stadtentwicklung. Die kontinuierliche Fortschreibung und Aktualisierung des Programms stärke auch die Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung zwischen den Dezernaten und Fachbereichen. Schostok: „Für die Verwaltungsspitze ist es ein Steuerungsinstrument und die Basis für integriertes Arbeiten. Wir schaffen noch mehr Transparenz über die geplanten städtischen Vorhaben. Zugleich bekommen Politik und Verwaltung eine gute Grundlage für Umfang und Formen zusätzlicher Beteiligung. Damit erreicht die Arbeit der Verwaltung eine neue Qualität.“

Die Vorhaben werden in den kommenden Wochen detaillierter in den jeweils zuständigen Fachausschüssen des Rates präsentiert. Dort wird künftig auch über den jeweiligen Stand der Umsetzung berichtet.

Arbeitsprogramm aus www.hannover.de

Das Arbeitsprogramm „Mein Hannover 2030“ wird ebenfalls auf den städtischen Internetseiten zu „Mein Hannover 2030“ auf www.hannover.de veröffentlicht und ist unter www.meinhannover2030.de direkt aufrufbar. Dort sind die Informationen aller 43 Vorhaben online einsehbar. Für den Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie für Nach- und Rückfragen wird eine zentrale E-Mail-Adresse 2030@hannover-stadt.de im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters eingerichtet.

Hintergrund

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat die Verwaltung mit der Beschlussdrucksache
(DS 0508/2016) am 16.06.2016 beauftragt, das Stadtentwicklungskonzept „Mein Hannover 2030“ als integrierten Prozess umzusetzen. Die Verwaltung hat daraufhin das dezernats- und fachbereichsübergreifende Arbeitsprogramm „Mein Hannover 2030“ erarbeitet.

Kategorie: Politik

1 Kommentare

  1. Thomas Ganskow sagt

    Man gucke sich mal an, was da zum Ihme-Zentrum steht. Fantasielos könnte man sagen. Ach nein, voller Fantasie. Denn wie will man wohl günstigen Wohnraum schaffen, wenn der einen Großteil des Unterhalts decken muss? Oder welchen Einfluss hat die Verwaltung auf das Gewerbe? Nein, außer – wenn überhaupt – ein bisschen Fassade (im wahrsten Sinne des Wortes) wird dabei nicht rumkommen.

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