Stadtrundgänge
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Roter Faden – Teil 3

Stadtführer durch Hannover

17. Von Wasserkunst und Flussgöttern an der Leine

(vgl. Göttinger Sieben)

FlusswasserkunstFlusswasserkunst

Bis 1963 stand hier die reich verzierte Flusswasserkunst, die den Krieg unbeschadet überstand aber dem Abrisswahn zum Opfer fiel. Nur die heute nur noch die Sandsteinskulpturen der Flussgötter erinnern. Wie die Flusswasserkunst einmal ausgesehen hat, findet man unter www.flusswasserkunst.de.

In unmittelbarer Nähe zum niedersächsischen Landtag am Leineschloss in Hannover wurde am Platz der Göttinger Sieben den Göttinger Sieben ein großes Bronzedenkmal gesetzt, das von dem italienischen Künstler Floriano Bodini (1933-2005) geschaffen wurde. In Göttingen trägt der zentrale Campus der Georg-August-Universität ebenfalls den Namen Platz der Göttinger Sieben.

Denkmal für die Göttinger SiebenGöttinger Sieben

Die Göttinger Sieben (Göttinger „7“) waren eine Gruppe Göttinger Professoren, die 1837 gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover protestierten und deshalb entlassen sowie teilweise des Landes verwiesen wurden.

Göttinger SiebenGöttinger Sieben

Die Namen dieser sieben Professoren der Georg-August-Universität waren:

  • Wilhelm Eduard Albrecht, Staatsrechtler
  • Friedrich Christoph Dahlmann, Historiker
  • Heinrich Ewald, Orientalist
  • Jacob Grimm, Germanist
  • Wilhelm Grimm, Germanist
  • Georg Gottfried Gervinus, Literaturhistoriker
  • Wilhelm Eduard Weber, Physiker
Modell der späteren SkulpturModell der späteren Skulptur

18. Die Schlossbrücke am Leineschloss

Schlossbrücke am LeineschlossSchlossbrücke

Die wunderhübsche Brücke auf der Rückseite des Leineschlosses wurde 1686 nach Plänen des italienischen Baumeister Hieronimo Sartorio gebaut. Über die Brücke konnte man direkt durch das Leineschloss gehen. Gebaut wurde sie zur Entlastung der nebenan gelegenen Leintorbrücke.

19. Am Hohen Ufer

(Beginenturm)

In die AltstadtIn die Altstadt

Das Hohe Ufer ist die westliche, die Altstadt von Hannover begrenzende Uferstraße entlang der Leine. Dieser Bereich liegt auf der Rückseite des alten Zeughauses, das heute zum Historischen Museum mit Beginenturm gehört. Das Hohe Ufer ist heutzutage Fußgängerzone und mit dem angrenzenden Bereich an beiden Seiten der Leine Schauplatz des samstäglichen Flohmarktes, der der älteste Flohmarkt in Deutschland ist.

Lange stritten sich die Historiker um die Herleitung des Namens der Stadt Hannover, wobei seit dem 18. Jahrhundert – u.a. durch eine entsprechende Äußerung des in Hannover lebenden Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz – das mittelalterliche „Hanovere“ oder „Honovere“ auf „hohes Ufer“ zurückgeführt wurde.

Flohmarkt am hohen UferJeden Samstag ist Flohmarkt

Leider war das Hohe Ufer nicht immer „hoch“, denn der westliche Leinerand wurde erst ab 1541 mit dem Material der 1371 geschleiften Burg Lauenrode (im Bereich der heutigen Calenberger Neustadt) aufgeschüttet, sodass dieses Ufer noch im 18. Jahrhundert „Dreckwall“ hieß. Das Hohe Ufer war bis ins 17. Jahrhundert Teil der Stadtbefestigung, später legte man eine Reitbahn darauf an. Der mächtige Beginenturm (1357) ist der letzte Rest dieser Stadtbefestigung, deren Mauer nördlich des Beginenturms 1643-49 auch beim Bau des herzoglichen Zeughauses verwendet wurde.

Flohmarkt am hohen UferFlohmarkt am hohen Ufer

Die Bronzeskulptur „Mann mit Pferd“ (1957) stammt von dem Bildhauer Hermann Scheuernstuhl. Sie weist darauf hin, dass sich hier die historische Pferdetränke befand, ein abschüssiger Weg in den Fluss hinab, auf älteren Darstellungen des „Hohen Ufers“ häufig zu sehen. Die Aussichtsplattform, auf der sich die Skulptur befindet, zeigt die Stelle an, von der früher eine nach 1945 abgebrochene Brücke die Leine auf die Altstadtinsel überquerte. Schaut man vom Rand dieser Plattform nach unten auf die Uferpromenade, so sind die Bodenmosaike aus Trümmersteinen mit hannoverschen Stadtmotiven zu erkennen.

20. Die Nanas von Niki de Saint Phalle

(Straßenkunst in Hannover, der Flohmarkt)

Niki de Saint Phalle (* 29. Oktober 1930 in Neuilly-sur-Seine (Vorort von Paris); † 21. Mai 2002 in San Diego; eigentlich Cathérine Marie-Agnès Fal de Saint Phalle) war Malerin und Bildhauerin. Sie wurde in Frankreich geboren, wuchs hauptsächlich in den USA auf und wurde infolge ihrer Heirat mit Jean Tinguely (1961) in der Schweiz eingebürgert. Sie war ebenso wie Tinguely eng mit der Familie des ebenfalls in der Schweiz lebenden Kunstmäzens und Sammlers Theodor Ahrenberg befreundet.

Nanas von Nike de St. PhalleNanas von Nike de St. Phalle

In Deutschland wurde sie als Künstlerin vor allem durch ihre ab 1964 entstandenen großen „Nanas“ − Frauenfiguren mit betont weiblichen Formen bekannt. Drei Exemplare wurden 1974 in Hannover am Leibnizufer, der heutigen Skulpturenmeile, aufgestellten. Anfänglich führte dies zu heftigen Protesten aus der Bevölkerung.

1999 übernahm Niki de Saint Phalle den Auftrag zur Ausgestaltung der Grotten in den Herrenhäuser Gärten von Hannover, die seit 2003 für Besucher offen stehen.

Am 17. November 2000 wurde sie zur Ehrenbürgerin der Stadt Hannover ernannt und vermachte aus diesem Anlass 300 ihrer Werke dem dortigen Sprengel-Museum.

Sie starb am 21. Mai 2002 im Alter von 71 Jahren in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien.

Ihr zu Ehren wurde 2002 in Hannover die Einkaufspassage Passarelle umbenannt in Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.

21. Durchs Marstalltor in die Altstadt

MarstalltorMarstalltor

Das schöne Marstalltor links neben dem Zeughaus (Historisches Museum), 1714 vom Architekten Louis Remy de la Fosse erbaut, zierte früher das Reithaus, den alten Marstall am Ende der Burgstraße, und wurde 1967 an diese Stelle versetzt. Es trägt ein Wappen des hannoversch-englischen Königs Georg I. Die Marstallbrücke (samstags auch Teil des Flohmarkts) wurde 1736/37 nach Plänen von Johann Peter Heumann errichtet.

22. Hannovers ältestes Bürgerhaus (Burgstraße 12)

Hannovers ältestes Bürgerhaus (Burgstraße 12)Burgstraße 12

Das älteste erhaltene Fachwerkhaus Hannovers steht in der Burgstraße 12. Der vordere Teil wurde im Jahre 1566 erbaut. Der hintere Teil ist sogar noch zwei Jahre älter.

Der von der Burgstraße zur Kreuzkirche führende Fußgängerweg, der früher Tiefental hieß, wurde 2004 nach dem Sinto und Boxer Johann Krollmann benannt, der 1907 in Hannover geboren und 1943 im KZ Neuengamme von der SS ermordet wurde.

Die Kreuzkirche ist der Mittelpunkt des Kreuzkirchenviertels, das 1949-51 an der Stelle der im Krieg völlig zerstörten Häuser zwischen Marstall, Burgstraße, Ballhofstraße und Knochenhauerstraße neu errichtet wurde (Gesamtplanung durch den Architekten Konstanty Gutschow). Dazu schlossen sich die Besitzer der Grundstücke zu einer „Aufbaugenossenschaft“ zusammen und teilten ihre Grundstücke – bei Beibehaltung des Straßenverlaufs – entsprechend der Bauplanung neu auf. Das Wohnviertel, auch als Goldener Winkel bekannt (ursprünglich insgesamt 215 Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit Gartenbereich) zeichnet sich heute bereits durch eine gewisse Patina der „50er Jahre“ aus – eine ruhige, von der Natur teilweise wiedereroberte Idylle mitten in der Innenstadt.

23. Die Kreuzkirche

Blick vom Ballhof zur KreuzkircheBlick vom Ballhof zur Kreuzkirche

Die evangelisch-lutherische Kreuzkirche (Schloss- und Stadtkirche St. Crucis) ist die nordwestliche der drei Hannoverschen Innenstadtkirchen, sie liegt mitten im Kreuzkirchenviertel.

Die Kreuzkirche geht auf die im Jahre 1284 von der hannoverschen Marktkirchengemeinde abgeteilte Pfarrei zurück, deren Gottesdienste zunächst in der Kirche des nahen Heiligen-Geist-Spitals (an der nördlichen Mündung von Knochenhauerstraße und Schmiedestraße, heute nicht mehr vorhanden) abgehalten wurden. Der heutige Bau wurde 1333 als Kirche St. Spiritus et Crucis geweiht. Ende des 15. Jahrhunderts wurde nördlich des Kirchenschiffs die St. Annenkapelle hinzugefügt, die später als Sakristei diente.

Die Turmspitze der Kreuzkirche wurde 1630 bei einem Sturm zerstört und 1652/53 auf Initiative und finanziert vom Kaufmann und Bankier Johann Duve wieder errichtet. 1655 konnte sich Duve deshalb auch eine eigene Grabkapelle an die Südseite des Chors, die Duvekapelle bauen lassen. Das Innere der Kreuzkirche, die anfangs bis zu 19 Altären beherbergte, wurde im Laufe der Jahrhunderte häufig umgebaut.

1943 wurde die Kreuzkirche bei einem der großen Bombenangriffe bis auf Mauern, Dachstuhl und Duvekapelle zerstört und 1959-61 durch Ernst Witt wieder aufgebaut (ohne Seitenschiff und Annenkapelle). An die Nordseite angefügt wurde 1961 eine kleine serbisch-orthodoxe Kirche der heiligen Salva.

Da die Kreuzkirchengemeinde 1982 mit den anderen Altstadt-Kirchengemeinden (Marktkirche, Aegidienkirche) vereinigt wurde, wird der Bau heute vor allem von der Evangelischen Studentengemeinde und für Konzerte genutzt.

Das Innere der Kreuzkirche wirkt heute nach dem Wiederaufbau relativ nüchtern. Schmuck der Kirche sind jedoch nach wie vor das wertvolle Altargemälde von Lucas Cranach d.Ä. (vor 1537), das sich ursprünglich in der Schlosskirche im Leineschloss befand, für die es Herzog Johann Friedrich im Jahre 1675 aus dem Einbecker Alexanderstift erwarb; weiter das bronzene Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert, drei Kronleuchter sowie etliche an den Wänden angebrachte Grabsteine. Zu letzteren gehören zwei wertvolle Grabplatten aus dem Mittelalter. Einmal der Grabstein von Dietrich von Rinteln († 1321), der den Verstorbenen in einem langen Mantel und mit seinem Wappenschild zeigt; es ist das älteste erhaltene Grabdenkmal in Hannover. Zum anderen das von Johannes von Stenhus († 1332) und seiner Ehefrau Hildegardis († 1335) samt ihrer vielköpfigen Schar von Söhnen und Töchtern. Die Platten fand der verdiente hannoversche Stadtarchäologe und Museumsdirektor Helmut Plath 1949 in den Trümmern des Leineschlosses, wo sie in der Schlosskirche, der ehemaligen Minoritenkirche, als Wand- bzw. Fußbodenplatten gedient hatten. Ein beeindruckender Stein an der äußeren Nordostseite ist das Wandmal für den Kaufmann Berendt Duve (1634-16..), einen Neffen des berühmten Johann Duve. Im Familienwappen ist zweimal die Taube (niederdeutsch: „Duve“) zu erkennen.

24. Johann Duve – Unternehmer und Imagepfleger

(Duvekapelle an der Kreuzkirche)

Duvekapelle an der KreuzkircheDuvekapelle an der Kreuzkirche

Als Sohn eines Seidenhändlers in Hannover geboren, absolvierte er eine Kaufmannslehre in Hamburg, um 1633 nach seiner Rückkehr nach Hannover eine Seidenhandlung zu gründen. Seine Nachfahren leben heute in Merfeld bei Dülmen. Duve wurde reich als Kriegslieferant (Tuch, Korn, Pulver, Blei) im 30jährigen Krieg, später auch durch den Handel mit Juwelen, Wolle, Holz, Hopfen. Nach seiner Ernennung zum herzoglichen Oberbergfaktor 1643, die ihm das Privileg der Förderung aller Nichtedelmetalle im Harz (v.a. Blei) einbrachte, kaufte er Güter und Mühlen und ließ die Insassen des von ihm 1643 erbauten Armen- und Waisenhauses dort für sich arbeiten. 1646 baute er sich als Ratsherr sein großes Hauses am Markt (im 2. Weltkrieg zerstört). Auch als Bauunternehmer war Duve tätig: 1652/53 veranlasste er den Wiederaufbau des Turmes der Kreuzkirche in Hannover, 1655 ließ er sich eine prächtige Familiengrabkapelle am Chor dieser Kirche errichten. 1663 stiftete er einen neuen Altar und die neue Ausmalung der Marktkirche in Hannover. 1666-70 engagierte er sich schließlich beim Bau der Hof- und Stadtkirche St. Johannis in der Calenberger Neustadt in Hannover und errichtete 40 Wohnhäuser in der danebenliegenden Straße Rote Reihe. Mitte der 1660er Jahre wickelte er umfassende Subsidiengeschäfte für die welfischen Herzöge und den Bischof von Münster ab. 1666 pachtete er die städtische Münzstätte Hannovers, die man ihm jedoch 1674 wegen Prägung schlechter Münzen entzog, was den darauffolgenden Zusammenbruch seines Unternehmens bewirkte.

An Johann Duve erinnern in Hannover ein Porträtmedaillon an der Gartenseite des Neuen Rathauses und der Duve-Brunnen auf dem Mittelstreifen des Leibnizufers (Übergang zur Calenberger Straße). Den Brunnen, 1916 geschaffen von Georg Herting und ursprünglich am Neustädter Markt aufgestellt, ziert die Skulptur eines Sämanns. Am Sockel befindet sich auch ein Porträt Johann Duves.

25. Der Ballhof, Hannovers älteste Sporthalle

Das Gebäude des Ballhofes wurde bereits in den Jahren 1649-1664 durch Herzog Georg Wilhelm errichtet. Es sollte Festen, aber auch dem Federballspiel dienen. Dieses war in der feinen Gesellschaft damals von Bedeutung.

Ballhofplatz ein Schmuckstück in HannoverDer Ballhofplatz ein Schmuckstück in Hannover

1664 wurde er dem Kammerdiener des Herzogs, Francesco Maria Capellini (genannt Stechinelli), geschenkt. 1667 fanden erste Auftritte von Komödianten statt. Von 1672-1852 war der Ballhof der größte Veranstaltungssaal Hannovers. Das Gebäude wurde als Ausstellungsraum (u.a. Tierschauen), Theater- und Konzertraum und als und Gaststätte genutzt.

Anfang des 20. Jahrhunderts war das umliegende Viertel mit dem Altstadtkern von Hannover von verfallener mittelalterlicher Bausubstanz geprägt. Es wurde von Arbeitern bewohnt und die hygienischen Bedingungen waren katastrophal.

Zu Beginn der Weimarer Republik fand hier für wenige Jahre (1919 – 1922) ein für diese Zeit recht offenes und reges schwul-lesbisches Leben statt.

1936/37 fanden umfangreiche Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten am Ballhof statt. 1939 kam es im umliegenden Stadtviertel zu einer Altstadtsanierung, bei der die alten Fachwerkhäuser ringsherum abgerissen wurden. Nur das Ballhofgebäude blieb stehen. Die Absicht der Nationalsozialisten bestand auch darin, die „rote“ Arbeiterwählerschaft des Viertels zu zerstreuen. Ab 1939 war der Ballhof ein Heim der Hitler-Jugend.

Nachdem 1943 beide bespielten Häuser der Niedersächsischen Staatstheater in Hannover infolge der Bombenangriffe zerstört worden waren, zog das Ensemble in den Ballhof, bis 1944 alle kriegsbedingt Bühnen geschlossen wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand 1946 die erste Nachkriegsaufführung in Hannover im Ballhof statt.

1973/74 wurde der Ballhof in ein modernes Kammerspieltheater umgebaut. Der Ballhofbrunnen entstand 1975. Er wurde von dem Münchener Bildhauer Helmut Otto Schön geschaffen. Er widmete den Brunnen Carl Orff zum achtzigsten Geburtstag.

Im Jahr 1990 fand unter Thilo Mucke eine Gebäudeerweiterung statt, bei der ein weiteres, kleineres Theater mit der Bezeichnung „Ballhof zwei“ entstand. Bis zur Einweihung des neuen Schauspielhauses 1992 war der Ballhof die Hauptspielstätte des Schauspiels des Niedersächsischen Staatstheaters.

Der Ballhof gehört zum Niedersächsischen Staatstheater (Schauspiel Hannover). Der „Ballhof“ eins hat 300 Plätze. Hier werden modernere und experimentellere Stücke aufgeführt. Der „Ballhof zwei“ hat 130 Plätze und wird für Jugendinszenierungen und Jugendtheaterclubs genutzt. Es finden auch Musikveranstaltungen wie z.B. „Jazz im Ballhof“ statt.

Dieser Rundgang ist aus einer Zusammenstellung von Artikeln aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und eigenen Ergänzungen entstanden. (siehe Quellen)

Bildquellen

  • Der Rote Faden Hannover – Flohmarkt: www.hannover-entdecken.de
Kategorie: Stadtrundgänge

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