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VHS erhält für Integrationsmaßnahmen Spende der BBBank in Höhe von 10.000 Euro

Manuela Francke und Michael Guttmann mit Teilnehmern und PädagogInnen der Integrationskurse

Manuela Francke und Michael Guttmann mit Teilnehmern und PädagogInnen der Integrationskurse

BBBank und BBBank Stiftung engagieren sich in einem gemeinsamen Förderprojekt bei der Integration von Geflüchteten und stellen den lokalen Volkshochschulen in allen Landeshauptstädten bundesweit Gelder für Integrationsmaßnahmen als Spende zur Verfügung.

Heute (18. August) hat Michael Guttmann, Leiter der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS), von Manuela Francke, Leiterin der hiesigen BBBank-Filiale, einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro überreicht bekommen.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement von BBBank und BBBank Siftung und danken für die Spende“, betont Guttmann. „Die VHS wird diese Mittel zur Anschaffung von Tablets einsetzen. Sie eröffnen den Geflüchteten die Möglichkeit, zusätzlich zum Deutschunterricht über das Portal des Deutschen Volkshochschulverbands mit Hilfe des prämierten Programms ‚Ich will Deutsch lernen.de‘ ihre Kenntnisse und Fertigkeiten auszubauen und zu vertiefen.“

Die Spende stammt aus Mitteln des Gewinnsparvereins Südwest e. V. Die Fördermaßnahme hat zunächst eine Laufzeit von drei  Jahren. Insgesamt stellt die BBBank ein Fördervolumen von 600.000 Euro zur Verfügung. In 15 Städten erhielten die lokalen Volkshochschulen bisher mehr als 180.000 Euro für die Integrationsmaßnahmen.

Die sprachliche Bildungsarbeit mit Zugewanderten und Geflüchteten ist eine über Jahrzehnte gewachsene Kernaufgabe der Volkshochschulen. Als kommunale Weiterbildungszentren nehmen sie dabei eine besondere Stellung ein. Sie sind der bewährte Integrationspartner mit der größten Erfahrung vor Ort. Gleichzeitig sind sie Bildungspartner von Kommune, Land und Bund und sind in diesem Kontext sowohl lokal als auch überregional bestens vernetzt. Aus diesem Grund können die Volkshochschulen auch passgenau Bildungsprogramme für die jeweilige Zielgruppe unterbreiten. Sie begreifen Zugewanderte  nicht als homogene Gruppe, sondern sprechen sie mit ausdifferenzierten Weiterbildungsangeboten für unterschiedliche Lebensweisen, Kompetenzen und Bedürfnisse an. Mit ihrem an alle BürgerInnen gerichteten Angebot sind sie auch ein Ort gelebter Integration.

So hält die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover eine Vielzahl von Einstiegs-, Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Geflüchtete  bereit. Sie reichen vom Alphabetisierungskurs über die mit unterschiedlichen Niveaustufen hinterlegten Kurse in der Zielsprache Deutsch bis hin zu Möglichkeiten, einen Schulabschluss nachzuholen, in eine berufliche Ausbildung zu wechseln oder den Hochschulzugang zu erreichen. Die so aufeinander abgestimmte Bildungskette der VHS Hannover, verbunden durch eine individuelle Bildungsberatung, Kompetenzbilanzierung und Bildungsplanung, erleichtert die erforderlichen Übergänge und ermöglicht das direkte Erreichen von Bildungsabschlüssen.

Bildquellen

  • Manuela Francke und Michael Guttmann mit Teilnehmern und PädagogInnen der Integrationskurse: Stadt Hannover

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