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VHS ehrt Theodor Lessing mit Symposium und Ausstellung

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Anlässlich des 75. Todestages von Theodor Lessing (1872 bis 1933) veranstaltet die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) gemeinsam mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch-Jüdische Studien der Universität Potsdam und dem Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz Universität Hannover zur Semestereröffnung am 31. August (Sonntag) ein Symposium, das dem Leben und Werk Lessings gewidmet ist. Weitere Kooperationspartner sind das Stadtarchiv Hannover, das Historische Museum Hannover, die Ada-Lessing-Hauptschule Hannover und das Bürgerkomitee "Weiße Rose".

Die Semestereröffnung beginnt um 12.30 Uhr im Theodor-Lessing-Saal der VHS, Theodor-Lessing-Platz 1. Nach der Begrüßung von VHS-Direktor Dietrich Burggraf geben Dr. Elke-Vera Kotowski vom Moses Mendelssohn Zentrum und Prof. Dr. Joachim Perels vom Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz Universität Hannover eine Einführung. Im Anschluss eröffnet Oberbürgermeister Stephan Weil mit dem Vortrag "Der Umgang mit Erinnerung – eine politische Herausforderung am Beispiel des Gedenkens an Theodor Lessing" offiziell das Semester. Bei Gesprächen und Begegnungen wird danach im Foyer der VHS die Ausstellung eröffnet: "Ich warf eine einsame Flaschenpost in das unermessliche Dunkel" – Theodor Lessing (1872-1933). Sie ist vom 31. August bis zum 13. September 2008 zu sehen.

Das Symposium mit Vorträgen und Diskussionen zum Ausstellungsthema beginnt um 14 Uhr.
Folgende Vorträge stehen auf dem Programm:

Prof. Dr. Herbert Obenaus, Historisches Seminar, Leibniz Universität Hannover:
Zwischen dem "Werwolf" Haarmann und dem "treuen Bernhardiner" Hindenburg. Der "Skandalprofessor" Lessing und die Technische Hochschule Hannover.

Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Direktor, Moses Mendelssohn Zentrum, Universität Potsdam:
"Der jüdische Selbsthass" oder "Die Unlösbarkeit der Judenfrage". Theodor Lessings Leiden an Deutschland.

Prof. Dr. Horst Siebert, Leibniz Universität Hannover:
Die "Volkshochschule als Kulturwert". Theodor Lessing und die Anfänge der Erwachsenenbildung.

Dr. Helmut Heit, Technische Universität Berlin:
Zwischen "verfluchter Kultur" und der "Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen". Der Querdenker Theodor Lessing.

Prof. Dr. Joachim Perels:
"Mein Tod" oder die "Wortmeldung eines Unerschrockenen" – Theodor Lessing, ein frühes Opfer des NS-Terrors.

Anmeldungen zur Semestereröffnung und/oder zum Symposium nimmt die VHS noch bis zum 28. August 2008 (Donnerstag) entgegen, telefonisch unter 168-46521, per Fax an 3631406 oder per Post an die VHS, Theodor-Lessing-Platz 1, 30159 Hannover. Alle Interessierten sind willkommen, der Eintritt ist frei.

PM: Presseserver Hannover

 

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