Kunst & Kultur, Soziales
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Lesung und Gespräch mit Lizzie Doron aus und über ihr Buch „Sweet Occupation“

Stadtbibliothek Hannover

Stadtbibliothek Hannover

Filistina 2018 – 8. Festival für Kultur und Politik in Palästina: Lesung und Gespräch mit Lizzie Doron aus und über ihr Buch „Sweet Occupation“ am 6. Februar in der Stadtbibliothek Hannover

Zu einer Lesung mit Gespräch aus Lizzie Dorons Buch „Sweet Occupation“, gelesen wird der deutsche Text, lädt die Stadtbibliothek Hannover für Dienstag (6. Februar) in ihre Zentrale in der Hildesheimer Straße 12 ein. Die Lesung und das Gespräch mit Lizzie Doron ist Teil der Filistina 2018 und wird in Kooperation mit der Palästina Initiative Region Hannover und der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich Böll Stiftung angeboten. Der Eintritt kostet fünf, ermäßigt drei Euro. SchülerInnen haben freien Eintritt.

Inhaltsangabe:

„Sweet Occupation. Die Begegnung mit dem Fremden – eine Begegnung mit dem Fremden in sich selbst“

Fünf Männer in der Mitte ihres Lebens: Die verurteilten ehemaligen Terroristen Muhammad, Suleiman und Jamil aus den besetzten Gebieten sowie die Israelis Chen und Amil, die den Dienst an der Waffe verweigert haben. Männer, die im Gefängnis saßen und, nachdem sie wieder freikamen, die „Friedenskämpfer-Bewegung“ gründeten, entschlossen, ihrem Leben eine entschieden andere Richtung zu geben. Muhammad nahm Kontakt zu Lizzie Doron auf, und so traf sie diese Männer: Feinde, Widersacher. Palästinenser, die die Juden töten wollten, und Israelis, die sich geweigert hatten, ihr Land zu verteidigen. Ein Jahr lang hörte sie ihren Kindheitserinnerungen zu, lernte ihre Gefühle kennen, ihre Träume und Ängste, erfuhr von dem Moment, als sie anderen das Leben nahmen. Entstanden ist ein ergreifendes Dokument über einst Radikale, die dem sinnlosen Hass eine Perspektive entgegensetzen: Worte sind stärker als Molotowcocktails, Handgranaten oder Steine. Und Rettung bringen oft diejenigen, die nicht mit dem Strom schwimmen.

Zur Autorin:

Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman „Ruhige Zeiten“ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeannette Schocken Preis.

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Kategorie: Kunst & Kultur, Soziales

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