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Präventionseinsatz an „Himmelfahrt“

Die Polizei wird auch am diesjährigen Himmelfahrtstag, insbesondere in den Bereichen Isernhagen, Langenhagen, Neustadt und Wunstorf sowie auch im Citybereich von Hannover, präsent sein. Durch frühzeitiges und konsequentes Einschreiten soll für Sicherheit rund um die beliebten Ausflugsziele gesorgt und dem Alkoholmissbrauch, insbesondere Minderjähriger, entgegengewirkt werden.

Feiertag, frühlingshafte Temperaturen und viele Freizeitangebote – der sogenannte „Vatertag“ steht kurz bevor. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover haben sich in den letzten Jahren der Maschsee und der Maschteich (Südstadt/Mitte), der Hufeisensee in Isernhagen, der Wietzepark sowie der Waldsee in Langenhagen, die Weiße Düne im Neustädter Ortsteil Mardorf sowie die Strandterrassen in Steinhude als „Hotspots“ herauskristallisiert. Der Trend, die Vatertagstouren in Richtung der Hannoverschen Innenstadt zu verlegen, bestätigte sich auch im Jahr 2017.

Neben den vielen gut gelaunt feiernden Vätern und Nicht-Vätern sowie friedlich flanierenden Familien verzeichnete die Polizei in den letzten Jahren eine nicht unerhebliche Anzahl von Straftaten sowie eine zunehmend aggressive Stimmung – nicht zuletzt begründet in teils exzessivem Alkoholkonsum. Beispielsweise leiteten die Beamten in den Bereichen rund um Maschsee und Maschteich im vergangenen Jahr 46 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren (2016: 54 Strafverfahren) ein.

Nach ähnlichen Erfahrungen in den Städten Langenhagen, Wunstorf und Neustadt sowie der Gemeinde Isernhagen haben die Kommunen in Zusammenarbeit mit der Polizei letztes Jahr erstmals Allgemeinverfügungen erlassen, die z. B. ein Verbot hinsichtlich des Konsums bestimmter alkoholischer Getränke in festgelegten Bereichen beinhalten, das Abspielen von Musik oder den Aufenthalt an bestimmten Örtlichkeiten ab gewissen Zeitpunkten untersagen. Diese Konzepte haben sich bereits insofern bewährt, dass hierdurch einer speziell in den Nachmittag-/Abendstunden aufkommenden aggressiven Stimmung entgegengewirkt werden konnte. Auch 2018 sollen sie wieder in ähnlicher Form Anwendung finden. Um allen Feiertagsausflüglern, vor allem aber Familien, einen erholsamen und friedlichen Tag zu ermöglichen, wird die Polizei deutliche Präsenz zeigen, nötigenfalls frühzeitig kontrollieren und gegebenenfalls einschreiten. Ziel ist es, gefährliche Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen.

Die Beamten werden weiterhin gezielt Kontakt zu Jugendlichen suchen und diese auf Gefahren sowie Folgen des Alkoholmissbrauchs hinweisen. Je nach Situation obliegt es den Polizisten, betrunkene Minderjährige in Obhut zu nehmen und deren Eltern zu informieren. Sollten diese nicht die Möglichkeit haben, ihre Schützlinge bei einer Dienststelle abzuholen, werden diese kostenpflichtig nach Hause transportiert oder – je nach Einzelfall – an das zuständige Jugendamt übergeben. Im Rahmen der letztjährigen Einsätze hatten die Polizisten mehrere schwer alkoholisierte Minderjährige festgestellt – trauriger Spitzenreiter 2017 war ein 17-Jähriger mit 2,44 Promille Atemalkohol (Unsere Bilanz vom letzten Jahr finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/3645244).

Neben Einsatzkräften der Polizei werden zum Teil auch Mitarbeiter der Städte präventiv im Bereich der Ausflugsziele unterwegs sein, dieses Jahr auch verstärkt im Bereich des Maschparks. In einer Allgemeinverfügung untersagt die Landeshauptstadt Hannover erstmals das Mitbringen von Glasbehältnissen wie zum Beispiel Glasflaschen und Gläsern.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei auch darauf hin, dass der Friedrichswall anlässlich des Jazzfestivals auf dem Trammplatz am Donnerstag, 10.05.2018, von zirka 08:00 Uhr bis etwa 21:00 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt wird. /pfe, schie, zim

Die jeweiligen Allgemeinverfügungen finden Sie hier:

Bildquellen

  • Symbol Polizei3: www.hannover-entdecken.de

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