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Landesregierung soll endlich Elternwillen respektien

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Die Hauptschule und die Realschule im Schulzentrum Stöcken haben die Zusammenführung in einer Integrierten Gesamtschule an ihrem Standort beantragt.

Da nach §106 des Niedersächsischen Schulgesetzes eine Bedarfsabfrage notwendig ist, führt – wie im letzten Schulausschuss am 27. August verkündet – die Verwaltung eine Elternbefragung aller Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 durch.

Für die SPD-Ratsfraktion begrüßt Michael Klie, schulpolitischer Sprecher der Fraktion, die Antragstellung und hofft auf ein deutliches Votum der Eltern für die Einrichtung von neuen Integrierten Gesamtschulen. "Eigentlich", so Klie, "liegt eine Bedarfsermittlung bereits vor, denn jedes Jahr müssen 200 bis 300 Schülerinnen und Schüler an Integrierten Gesamtschulen abgewiesen werden, weil die Plätze nicht ausreichen."
Da jedoch die Landesschulbehörde auf der Bedarfsermittlung durch eine Abfrage besteht, setzt die SPD-Ratsfraktion jetzt alles daran, zu einem überzeugenden Ergebnis für Gesamtschulen zu kommen.

"Wir werden am Samstag beim Schorsenfest auf dem Kröpcke dafür werben und zusammen mit Bündnispartnern kurzfristig Aktionen ins Leben rufen, um möglicherweise noch zweifelnde Eltern von den Vorteilen integrierter Systeme zu überzeugen. Wir setzen fest auf ein überwältigendes Ergebnis, das die Landesschulbehörde nicht ignorieren kann", kündigt Klie an.

Die kurzen Zeitabläufe sind notwendig, damit schon zum nächsten Schuljahr die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule erfolgen kann.

"Für den Standort Stöcken, aber auch für andere, zusätzliche Standorte, ist die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule die beste Lösung. Angesichts des dramatischen Rückgangs der Schülerzahlen für Haupt- und Realschulen kann festgestellt werden, dass das gegliederte Schulsystem der konservativ-liberalen Landesregierung ohnehin nur noch auf dem Papier funktioniert."

www.spd-ratsfraktion-hannover.de

PM: SPD Ratsfraktion Hannover

Kategorie: Politik

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