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Sieger der Quartiersinitiative Niedersachsen ausgezeichnet

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Mechthild Ross-Luttmann: "Privates Engagement ist unverzichtbar für lebendige Innenstädte"
Bauministerin Mechthild Ross-Luttmann hat heute die 18 für eine Förderung vorgesehenen Projekte des Wettbewerbs Quartiersinitiative Niedersachsen 2008 (QiN) ausgezeichnet. "Wir haben gemeinsam mit Fachleuten aus Wirtschaft, Städtebau und Verwaltung die Vorhaben ausgewählt, die im besonderen Maße eine nachhaltige Stabilisierung und Weiterentwicklung städtischer Zentren erwarten lassen", sagte Ross-Luttmann.
Die Initiative zur Belebung der Innenstädte fördert das Land mit einer Million Euro. Zusammen mit dem kommunalen Anteil und Investitionen Privater stünden für die Projekte insgesamt rund 2,5 Millionen Euro bereit. "Damit stärken wir die Innenstädte als Standort für Handel, Dienstleistung und steigern die Lebensqualität für die Menschen", so die Ministerin. In diesem Jahr stammen die ausgezeichneten Projekte aus:
Achim, Bad Iburg, Cuxhaven, Einbeck, Emden, Fürstenau, Ganderkesee, Hameln, Hannover, Hildesheim, Holzminden, Lüneburg, Neustadt am Rübenberge, Nordenham, Papenburg, Rastede, Stadthagen, Steinfeld (Oldenburg). Mehr als 50 Vertreter der Initiativen waren zum Forum Stadtmarketing der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern nach Hannover gekommen, um von Ministerin Ross-Luttmann die Urkunden für ihre Projekte im Empfang zu nehmen.Lebendige Innenstädte zu erhalten und zu schaffen sei eine zentrale Herausforderung an die Stadtentwicklung und den Städtebau in den kommenden Jahren, erläuterte Ross-Luttmann. "Mit der Städtebauförderung, vor allem mit dem neuen Programm "Aktive Stadtteil- und Ortszentren, und QiN setzt die Landesregierung dem Bedeutungsverlust der Innenstädte und der Abwanderung des Einzelhandels auf die grüne Wiese gezielt etwas entgegen."

 Die zunehmende Zahl von privaten Quartiersinitiativen in den niedersächsischen Städten und Gemeinden sei eine große Chance. "Wenn wir die Attraktivität der Innenstadtquartiere steigern und dem Wettbewerbsdruck begegnen wollen, ist privates Engagement neben den Planungen und Investitionen der öffentlichen Hand unverzichtbar", sagte Ross-Luttmann. In die Quartiersinitiativen brächten sich Grundstückseigentümer, Einzelhändler, Gewerbetreibende, Handwerker und Werbegemeinschaften ein. In enger Abstimmung mit den Kommunen betrieben sie aktive Stadtentwicklung, erläuterte die Ministerin. 

QiN hat eine bundesweite Vorreiterrolle. Denn die Initiative des Landes fördert Kommunen ebenso direkt wie private Initiativen. Es können in den Wettbewerb flexibel Vorhaben ganz unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Fortschritts eingebunden werden.

 "Die große Beteiligung und die erzielten Erfolge der aus dem Vorjahr geförderten Projekten bestätigen uns in unserem Kurs. Wir werden die Quartiersinitiative auch 2009 fortsetzen", kündigte Ross-Luttmann an. 

Mehr Informationen zur Quartiersinitiative Niedersachsen erhalten Sie auch im Internet unter: www.deine-stadt.org. und www.ms.niedersachsen.dePM: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

Kategorie: Allgemeine Nachrichten

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