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Grüne: Einbürgerungstest nicht die einzige Hürde für MigrantInnen

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die-gruenenLange: "Wir brauchen mehr Zuwanderung und Einbürgerungen!"

Die leise Botschaft der Bundesregierung nach der Einführung des neuen Zuwanderungsgesetztes im Jahr 2005 lautete: "Wir sind ein Einwanderungsland und bekennen uns dazu!". Spiegelt es tatsächlich die Situation in Deutschland?

"Die Zahl der Einwanderer geht zurück und die Fachkräfte zeigen keine große Bereitschaft zu uns zu kommen", sagt Ingrid Lange, migrationspolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion. "Umso wichtiger ist es, die Struktur der Gesellschaft in Deutschland richtig zu erkennen und zu fördern. Erleichterung und nicht Erschwerung der Einbürgerung wäre ein Schritt der Wertschätzung und Zusammenzugehörigkeit für die Menschen, die sich seit Jahren in Deutschland zu Hause fühlen", so Lange.

"Tatsache ist, dass wir in Deutschland jährlich ca.300.000 Einwanderer brauchen um den demografischen Wandel zu bewältigen. In Hannover leben ca. 74.000 (15%) Menschen ohne deutschen Pass. Auch in Hannover ist es das Ziel der grünen Politik, die ZuwanderInnen als künftige StaatsbürgerInnen zu unterstützen, mit allen dazu gehörigen Rechten und Pflichten", sagt Ingrid Lange.

Hintergrund:

Die Zahl der Einbürgerungen in Hannover ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Es wird vermutet, dass es durch die Einführung des Einbürgerungstestes und durch die politische Debatte darüber verursacht wurde.

www.gruene-hannover.de

PM: BüNDNIS 90/DIE GRüNEN Regionsverband Hannover

Kategorie: Politik

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