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Kellerbrand in der Göttinger-Straße

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Im Keller eines Mehrfamilienhauses kam es am späten Nachmittag des 21.09.2008 zu einem Kellerbrand. In dessen Folge wurden der gesamte Treppenraum sowie einige Wohnungen so stark verraucht, dass die Feuerwehr sieben Personen über Leitern retten musste. Eine Person erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und eine Schwangere kam vorsorglich in eine Klinik. Daneben ist ein totes Meerschweinchen zu beklagen. Das gesamte Haus ist derzeit unbewohnbar.

Gegen 18:30 Uhr meldeten mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung aus dem Mehrfamilienhaus in der Göttinger-Straße 48. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, eine Freiwillige Feuerwehr sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus dem Gebäude. Mehrere Menschen riefen an einigen Fenstern um Hilfe, da Ihnen durch den Rauch der Fluchtweg abgeschnitten war. Die Feuerwehr leitete umgehend eine umfangreiche Menschenrettung ein und brachte vier Personen über eine Drehleiter sowie weitere drei Personen über eine tragbare Leiter in Sicherheit. Vom Einsatzleiter wurde zudem ein weiterer Löschzug angefordert sowie die Alarmstufe „Massenanfall Verletzter Stufe 1“ ausgelöst.

Parallel zu der Menschenrettung über die Leitern drangen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude ein, um alle Wohnungen nach Personen abzusuchen und den Kellerbrand zu bekämpfen. Glücklicherweise fanden die Einsatzkräfte keine weiteren Menschen in den Wohnungen. Sie brachten lediglich zwei Meerschweinchen ins Freie, von denen eines bedauerlicherweise zu Tode gekommen war.

Der Brandherd konnte sehr schnell in einem Kellerraum lokalisiert und abgelöscht werden. Bereits um 18:50 Uhr kam die Meldung „Feuer aus“.

Kräfte des Rettungsdienstes und ein Notarzt untersuchten und versorgten die Geretteten medizinisch. Eine 39-jährige Frau wurde aufgrund ihrer Schwangerschaft und ein 33-jähriger Mann mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik transportiert.

Im Anschluss an die Löscharbeiten belüftete die Feuerwehr das gesamte Gebäude mit mehreren Hochleistungslüftern. Aufgrund der Rauchausbreitung in dem viergeschossigen Mehrfamilienhaus ist dieses derzeit nicht bewohnbar. Bis zur Klärung eines möglichen Quartiers betreute die Feuerwehr 14 der 26 Bewohner in einem Feuerwehrbus. Sieben der acht Familien fanden dann Unterkunft bei Verwandten oder Bekannten. Eine Familie bekam über das Wohnungsamt der Landeshauptstadt Hannover eine vorübergehende Bleibe.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. € 150.000,-. Zur Feststellung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 94 Einsatzkräften und 43 Fahrzeugen vor Ort.

PM: Feuerwehr Hannover

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