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Abdeckung von asbestbelasteten Waldwegen im Luther Forst

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Hinweise, dass Asbestzementabfälle aus der Produktion des ehemaligen Fulguritwerkes in Wunstorf-Luthe zur Befestigung von privaten Wegen und Grundstücken in der Nachbarschaft der Firma verwendet worden sind, hat die  Region Hannover bereits Anfang des Jahres zum Anlass genommen, eine Besichtigung und eine detaillierte Bestandsaufnahme des betroffenen Geländes vorzunehmen.

Nach einer Probenentnahme, die den Verdacht auf Asbestzementablagerungen bestätigte, wurde eine interne Gefahreneinschätzung vorgenommen. Ergebnis: eine akute Gefährdung liegt nicht vor. „Weil aber grundsätzlich die Möglichkeit besteht, dass durch mechanische Beanspruchung Fasern an den Bruchkanten des Hartasbestes freigesetzt werden,  streben wir eine zügige Abdeckung der Wege mit geeigneten Materialien an“, erklärt der Umweltdezernent der Region Hannover, Prof. Axel Priebs. Hierzu wurde der Vorstand der Forstgenossenschaft mit Hilfe der Stadt Wunstorf angehört. Könne die Abdeckung nicht rasch umgesetzt werden, erwäge seine Behörde gegebenenfalls die Sperrung des Waldstücks oder andere ordnungsbehördliche Maßnahmen.

Auch zur Befestigung von Wegen im öffentlichen Besitz sind Asbestrückstände in Wunstorf eingesetzt worden. Nach Angaben der Stadt sind die dort zu Tage getretenen Scherben im Zuge von Bauunterhaltungsmaßnahmen inzwischen weitgehend überdeckt worden.

PM: Region Hannover

 

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