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Die Polizei unterbindet Ausschreitungen Norstadt

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Die Polizei hat am Freitagnachmittag Ausschreitungen in der Kopernikusstrae (Nordstadt) unterbinden müssen. Zu den Auseinandersetzungen war es am Rande eines Punkkonzertes in einem dortigen Veranstaltungszentrum gekommen. Dabei wurden  zwölf Personen verletzt. Sechs von ihnen, darunter zwei Polizeibeamte, mussten zur Behandlung in Krankenhuser gebracht werden. Rund 60 Personen wurden bis 18 Uhr in Gewahrsam genommen.

Bereits um die Mittagszeit waren rund 200 Angehrige der Punkszene nach Hannover gereist, viele von ihnen mit dem Zug. Schon in der Innenstadt kam es durch Punks, von denen viele bereits bei der Ankunft angetrunkenen waren und sich aggressiv verhalten haben, zu Sachbeschädigungen. Nach Flaschenwrfen wurden schon in der Innenstadt die ersten Punks in Gewahrsam genommen. Ziel der Personen war das Konzert in der Nordstadt, das von etwa 300 Personen besucht wurde. Rund 120 weitere Angehörige der Punkszene fanden keinen Einlass und lagerten auf der Kopernikusstrae. Dort wurde die Stimmung im Laufe des Nachmittags immer aggressiver. Als vermehrt Flaschen und Steine auch gezielt auf Polizeibeamte geworfen wurden, entschied die Einsatzleitung gegen 16 Uhr, die Versammlung auf der Straße aufzulsen. Dabei kam es in der Folge zu etlichen Widerstandshandlungen. Zunchst 60 junge Mnner und Frauen wurden in Gewahrsam genommen. Danach konzentrierte sich die Polizei darauf, ein friedliches Ende des Konzeres zu gewährleisten. Am Abend soll noch in einem Kino in Hannover-Linden die Preview eines Punkfilmes stattfinden. Polizeiprsident Uwe Binias, der sich selbst vor Ort ber die Lage informierte, erklärte am frühen Abend: "Wir werden bei Rechtsbrchen auch ganz konsequent einschreiten. Es bleibt bei der in Hannover bekannten Linie: Wer randaliert, wird eingesperrt."

Keine weiteren Zwischenfälle am späteren Abend Hannover

Nach den Ausschreitungen rund um das Punkkonzert in der Nordstadt am Freitagnachmittag und am frühen Abend ist es im weiteren Verlauf des Abends im Stadtgebiet ruhig geblieben. Bis 0.30 Uhr kam es weder in der Nordstadt, noch in der Innenstadt oder in Linden, wo die Vorpremiere eines Punkerfilms gefeiert wurde, zu weiteren Störungen. Die Einsatzleitung der Polizei führt dies auf das frühzeitige, konsequente und entschlossene Eingreifen der Einsatzkräfte zurück. Die Gesamtbilanz: 22 Personen wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt, alle noch bis zum frühen Abend, unter ihnen waren vier Polizeibeamte. 74 Personen wurden in Gewahrsam genommen, die Polizei leitete gegen zunächst rund 25 Punks Strafverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung ein.

PM: Polizeidirektion Hannover

 

 

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