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Erste Ergebnisse der Schulstatistik 2008/2009 liegen vor

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Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann hat am Dienstag die ersten Ergebnisse der Schulstatistik 2008/2009 vorgestellt. "Die Schülerzahlen bei den Fünftklässlern belegen nachdrücklich die bevorzugte Anwahl des gegliederten Schulwesens durch die Eltern: Insbesondere zeigt sich, dass die ganze Bandbreite des begabungsgerechten und gegliederten Schulsystems bei den Eltern gefragt ist. Eine übergroße Mehrheit der Eltern hat sich für das gegliederte Schulsystem und gegen die Gesamtschule entschieden. Das belegt auch die von der Stadt Hannover vor wenigen Tagen vorgestellte Elternbefragung", so Elisabeth Heister-Neumann.

Zu den Einzelheiten der Statistik:

Landesweit besuchen nach bis jetzt vorliegender Meldung der Schulen 11.292 Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2008/2009 den 5. Schuljahrgang einer Hauptschule. Das sind wie im Vorjahr 13,2 %. Damit hat sich die Schülerzahl an den Hauptschulen stabilisiert. Bekanntermaßen steigen die Schülerzahlen der Hauptschulen in den folgenden Schuljahrgängen durch Schulformwechsler noch an.
Ein Gymnasium besuchen aktuell 36.160 oder 42,1 % der Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahrgangs. Im Vorjahr waren es 44 %.
33.422 Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahrgangs besuchen eine Realschule. Das ist ein Anteil von 39 % und damit der höchste Wert für die Realschule seit Abschaffung der Orientierungsstufe und auch davor.
Die Integrierte Gesamtschule wird von 4.320 Schülerinnen und Schülern besucht. Das sind 5,0 % aller Fünftklässler gegenüber 4,7 % im Vorjahr. Einen Anteil von 5 % gab es schon einmal im Jahre 2005. Die Zweige der Kooperativen Gesamtschulen werden statistisch bei den entsprechenden Schulformen gezählt.
613 Schülerinnen und Schüler an Freien Waldorfschulen entsprechend 0,7%.

"Das gegliederte Schulwesen als Regelform hat sich bewährt. Es wird von einem breiten Elternwillen getragen. Deshalb wird es in Niedersachsen auch keine Einheitsschule geben. Als Ergänzung zum gegliederten Schulsystem, das die beste individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers gewährleistet, existieren bereits heute Gesamtschulen in Niedersachsen. Drei neue Gesamtschulen hat das Land in den letzten Wochen genehmigt. Dies ist deutlicher Beleg dafür, dass Gesamtschulen von der Landesregierung nicht diskriminiert werden", sagte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann abschließend.

PM: Nds. Kultusministerium

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