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Wenn Herbstblätter krank machen

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TK warnt vor lärmenden Laubsaugern 

Bunte Herbstblätter fallen lautlos zur Erde  – und lösen dadurch einen Heidenlärm aus. In den Gärten und Straßen tobt der Kampf gegen die welken Blättermassen. Laut dröhnende Laubbläser und -sauger rücken gegen die abgestorbene Vegetation vor. Die hochtourigen Geräte erreichen dabei Lärmpegel von mehr als 100 Dezibel (dB) und entsprechen der Lautstärke eines Presslufthammers. "Beim Bedienen sollten unbedingt Ohrenschützer getragen werden, da durch den Lärm das Gehör geschädigt wird", rät Ulrike Fieback von der Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachsen.
Bereits ab 85 dB können dauerhafte Hörschäden entstehen. Lärm steigert den psychischen Stress und ist Gift für die Konzentration. Er sorgt für erhöhte Adrenalinwerte und löst hohen Blutdruck aus. Personen mit Herz-Kreislaufproblemen sind besonders gefährdet.
Die TK Niedersachsen empfiehlt, auf lärmende Laubbläser und -sauger zu verzichten. Sie vernichten den Lebensraum vieler Kleintiere wie Schnecken und Regenwürmer. Zudem häckseln Laubsauger die Tiere regelrecht. Die Verbrennungsmotoren dieser Geräte stoßen darüber hinaus gesundheitsschädliche Abgase wie Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlenmonoxid aus.
Mit Rechen, Besen und Schaufel können die Blätter ebenso schnell beseitigt werden. Die körperliche Aktivität an der frischen Luft und der damit verbundene Kalorienverbrauch steigert das Wohlbefinden, ohne dabei Lärm zu verursachen.
Unter Sträuchern und Bäumen sollte das Laub übrigens liegen gelassen werden, da es den Tieren Lebensraum bietet. Laub ist kein Abfall, sondern eine Recyclingmethode der Natur.

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