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Übergabe des Musik-in-Liners des Paritätischen an das MusikZentrum Hannover

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Sozialministerin Ross-Luttmann: "Jugendliche können respektvolles Miteinander üben"

Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hat heute gemeinsam mit Günter Famulla, Vorsitzender des Paritätischen Niedersachsen, symbolisch den Schlüssel für den Musik-in-Liner übergeben. Zukünftig rollt der zum Tonstudio umgebaute Linienbus quer durch Niedersachsen und hält unter anderem an sozialen Brennpunkten, in Schulen und Jugendeinrichtungen.

Sozialministerin Ross-Luttmann begrüßte, dass die musik-pädagogischen Projekte die bestehenden Strukturen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen möglichst langfristig erweitern sollen: "Gerade an jugendlichen Musikkulturen kann man erkennen, welchen hohen Stellenwert die Musik als Lebensausdruck hat. Beim Musizieren lernen Jugendliche ihre eigenen Interessen und Stärken besser zu erkennen. Sie können durch ihre Texte und Songs ihre individuelle Lebenswelt ausdrücken. Und Jugendliche können das respektvolle Miteinander üben. Das Musizieren vermittelt Erfolgserlebnisse – als Person und in der Gruppe."  Die geplanten Projekte mit der Lebenshilfe, dem Kinderkrankenhaus auf der Bult und mit drogenabhängigen Kindern und Jugendlichen bei STEP sollen noch im November starten. Mechthild Ross-Luttmann: "Ich freue mich besonders, dass der Musik-in-Liner zunächst diejenigen aufsucht, die es besonders schwer haben – sei es aufgrund ihrer Drogensucht, einer Erkrankung oder eines Handicaps."

"Mit der Übergabe des Musik-in-Liners", so Günter Famulla, "beginnt die aktive Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Mit dem Bus können sie ihre Kreativität ausleben, Talente entdecken und Wertschätzung erfahren. Ich freue mich, dass wir das MusikZentrum Hannover für die weitere Umsetzung des Projektes gewinnen konnten. Damit stehen den Kindern und Jugendlichen neben der erstklassigen technischen Ausstattung kompetente Ansprechpartner bei den Terminen vor Ort zur Verfügung. Der Musik-in-Liner gibt jetzt Gas, um seinen Zweck zu erfüllen."

Holger Maack, Geschäftsführer des MusikZentrum Hannover, sieht mit dem Musik-in-Liner die Chance, Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu bieten: "Wir möchten ihnen zeigen, dass sie etwas können, wenn sie nur wollen, dass sie sich in ihrer Musik verwirklichen können und dass es ihnen gut tut, wenn sie es machen. Unsere Dozenten werden sie dabei mit Rat und Tat begleiten, aber sie werden sie nicht zwingen oder ihnen etwas vorschreiben."

PM: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

 

 

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