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Landesschülerrat und SoVD für Lernmittelfreiheit in Niedersachsen

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Hannover. Der Landesschülerrat (LSR) und der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordern die Wiedereinführung der Lernmittelfreiheit und die Abschaffung der Studiengebühren in Niedersachsen. „Wer nicht aus wohlhabenden Verhältnissen stammt, kann sich kaum die Bücher und Schulmaterialien leisten. Dazu kommen später oft die Kosten für die Schülerbeförderung oder sogar Studiengebühren“, bemängelt LSR-Vorsitzender Patrick Ziemke. „Wir brauchen außerdem ein kostenloses Mittagessen für alle Kinder und Jugendlichen in den Schulen“, sagt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer. Der Schulbesuch dürfe auch bei älteren Schülern oder in weiterführenden Schulen nicht daran scheitern, dass die Kosten für Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr nicht übernommen würden. Bauer forderte die jeweiligen Kostenträger auf, die Finanzierung sicherzustellen. „Es ist völlig unverständlich, dass einem Großteil von Kindern der Erwerb von Bildung derart erschwert wird“, meint Bauer. Ziemke und Bauer sehen das Land nun eindeutig in der Pflicht: „Insgesamt unterstützt Niedersachsen Schüler aus benachteiligten Familien nicht in ausreichendem Maße. Hier müssen klare Rahmenbedingungen geschaffen werden, die gleiche Bildungschancen ermöglichen“, stellen sie übereinstimmend fest. Mit mehr als 250.000 Mitgliedern ist der SoVD Niedersachsen der größte Sozialverband des Landes. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In über 60 niedersächsischen Beratungszentren steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung und Gesundheit kompetent zur Seite, vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten.
Kategorie: Familien

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