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Zwischenfälle bei der Schülerdemonstration

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Bei der Schülerdemonstration am 12. November anlässlich des "bundesweiten Aktionstages zur Bildungspolitik" haben zahlreiche Teilnehmer die Bannmeile vor dem Niedersächsischen Landtag verletzt. Dabei ist es vereinzelt zu Widerstandshandlungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen gekommen.

Die Einsatzkräfte der Polizei haben die Situation innerhalb kurzer Zeit wieder unter Kontrolle gebracht. Zunächst versammelten sich rund 5000 Teilnehmer der Schülerdemo friedlich am Opernplatz. Nach einer Auftaktkundgebung zogen schließlich rund 3500 Menschen über die angemeldete Aufzugsstrecke durch die Landeshauptstadt. Am Leibnizufer liefen plötzlich einige hundert Demoteilnehmer aus dem Aufzug heraus, über die Schloßstraße vor und hinter den Landtag und verletzten damit die Bannmeilenregelung. Sofort drängten Polizisten die Demonstranten zurück. Aufgrund einiger Widerstandhandlungen setzten die Beamten vereinzelt Pfefferspray ein – das ausschließlich gezielt gegen gewaltbereite Teilnehmer.

Bei dem Einsatz wurden zwei Männer, 18 und 27 Jahre alt, wegen Widerstand und Körperverletzung vorläufig festgenommen. Beide wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen noch am Abend wieder entlassen. Drei Polizisten wurden durch Fußtritt und Faustschläge leicht verletzt. Sie sind weiterhin dienstfähig.

Die große Mehrheit der Demonstrationsteilnehmer verhielt sich sehr kooperativ und friedlich. Zudem distanzierte sich die Versammlungsleitung ausdrücklich von dem abweichenden Demoverlauf und den widerrechtlichen Aktionen vor dem Landtag. Daher konnte der Aufzug fortgesetzt und wie geplant am Opernplatz beendet werden.

PM: Polizeidirektion Hannover

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