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Klimaschutz und Denkmalpflege unter einem Dach

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Sanierte Eingangshalle der Berufsbildenden Schule 11 eingeweiht:

Mit einem feierlichen Akt wurde am Donnerstag die Eingangshalle der Berufsbildenden Schule 11 in Hannover eingeweiht. Im Sommer wurde die architektonisch eindrucksvolle Halle energetisch und sicherheitstechnisch saniert. Im Zuge der Bauarbeiten konnte auch das Tonnengewölbe wieder frei gelegt und die strukturierte Rundbogendecke nach dem historischen Vorbild gestaltet werden.

„Die Sanierung verbindet auf hervorragende Weise Klimaschutz und Denkmalschutz“, sagte Barbara Thiel, Dezernentin für Finanzen, Gebäude und Informationstechnologien der Region Hannover vor rund 120 Gästen. Der Umbau sei ein bemerkenswertes Beispiel für ein ganzheitliches Sanierungskonzept, das wirtschaftliche, technische, energetische und denkmalpflegerische Aspekte berücksichtigt habe. „Im Ergebnis können wir uns über einen repräsentativen Raum freuen, der für die Schule und für die Region ein echter Gewinn ist.“

Durch neue Dämmungen von Dach und Kellerdecke sowie einer effizienter geregelten Heizung werden künftig jährlich etwa 200.000 Kilowattstunden weniger Energie verbraucht. Damit spart die Schule nach derzeitigen Energiepreisen rund 16.000 Euro. Demgegenüber stehen Investitionskosten von 500.000 Euro, von denen rund 265.000 Euro auf die energetische Sanierung und 235.000 Euro auf notwendige Brandschutzmaßnahmen entfallen – aus Gründen der Sicherheit musste eine Rauch-Wärmeabzugsanlage eingebaut werden.

Die frei gelegten Erkerfenster am Dach ermöglichen nun eine natürliche Lüftung der Halle, die von den Schülerinnen und Schülern vor allem als Pausenraum genutzt wird. Die Beleuchtung mit Tageslicht schafft eine angenehme Atmosphäre in der Halle und spart außerdem auch noch Stromkosten.

„Die rundum gelungene nachhaltige Sanierung ist für unsere Schule ein Glücksfall“, sagte auch Schulleiter Dieter Klinger. Einerseits erinnere die historische Rekonstruktion der Hallendecke an die lange Tradition der Schule, andererseits erfülle das Gebäude nun moderne Standards für Sicherheit und Energieverbrauch. „Die Schule hat ihre charakteristische zentrale Erschließungshalle zurück gewonnen, die wir in Zukunft für eine Vielzahl von Veranstaltungen nutzen können“, so Klinger.

Die Berufsbildende Schule 11
Das vierstöckige neoklassizistische Gebäude in der Straße Andertensche Wiese 26 gilt als Schmuckstück unter den Berufsbildenden Schulen in der Region Hannover: Von 1911 bis 1913 vom Staatshochbauamt errichtet, wurde es von Anfang an als Schule genutzt. Im Zentrum des Gebäudes dominiert eine Halle mit rechteckigem Grundriss, die sich bis zum Dachgeschoss hin öffnet. Die Klassenräume in den oberen Etagen betritt man über Galerien, die sich in die Halle schieben.

Mit mehr als 150 Jahren Erfahrung in kaufmännischer Berufsausbildung ist die BBS 11 das traditionelle Kompetenzzentrum für die Ausbildung der Bank-, Industrie- und Versicherungskaufleute sowie der Sozialversicherungsfachangestellten in der Region Hannover.

PM: Region Hannover

 

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