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Stadt beginnt mit Vermarktung der KronsHoop-Grundstücke

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Wer die Berge liebt und sich gern in Parks, Wäldern oder Grünflächen aufhält, aber nicht auf die Vorteile städtischen Wohnens verzichten möchte, sollte dem neuen Baugebiet KronsHoop besondere Aufmerksamkeit schenken. Auf dem Kronsberg, der höchsten Erhebung Hannovers, sollen zunächst 24 freistehende Einfamilienhäuser, rund 75 Reihenhäuser sowie einige Doppelhäuser entstehen. Das neue Baugebiet liegt einerseits optimal an der Stadtbahn, grenzt andererseits an zwei Seiten an Landwirtschaft und Natur an.

Jeweils sechs freistehende Einfamilienhäuser bilden eine der sechs Baugruppen und werden über einen gemeinsamen Hof erschlossen. Aufgelockert gruppierte Reihenhäuser fügen sich entlang der in Nordost-Richtung verlaufenden Straßen an. Lediglich an der Straße Oheriedentrift wird die Bebauung als geschlossene Gebäudezeile ausgeführt. Die Straßen werden von Bäumen gesäumt; den äußeren Rahmen des Baugebietes bildet eine Hecke. Großzügig bemessene Grünflächen grenzen den KronsHoop von den vorhandenen Gebäuden ab. Der Bebauungsplan trifft zwar gewisse Festsetzungen, bietet aber dennoch genügend individuellen Gestaltungsspielraum.

Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff zeigt sich begeistert: "Das Baugebiet KronsHoop verknüpft optimal architektonische Qualität, Natur, Klimaschutz durch niedrigste Energieverbräuche – Passivhäuser – und besten öffentlichen Verkehrsanschluss."

Der Stadtteil verfügt über eine hervorragende Infrastruktur – besonders für Kinder. Sieben Kindergärten sowie ein Integrativ-Kindergarten sind zu Fuß in nur wenigen Minuten erreichbar. Vier Spielplätze und große Grünflächen stehen zur Verfügung. Im Spielhaus und im Stadtteilzentrum KroKuS, dem sozialen und kulturellen Treffpunkt, gibt es Angebote für die älteren Kinder zwischen acht und 13 Jahren. Eine Grundschule mit Sporthalle befindet sich an der Oheriedentrift – direkt gegenüber dem KronsHoop. Auch die IGS Kronsberg und das Schulzentrum Bemerode, eine Ganztagsschule, sind nur wenige hundert Meter entfernt.
Die nahe gelegene TUI-Arena lädt zu interessanten Sport-, Kultur- und Show-Events ein. Zahlreiche Arztpraxen, Apotheken, Geschäfte und das Kirchenzentrum bieten eine umfassende Nahversorgung. Die Stadtbahnlinie 6 braucht – ganz ohne Umsteigen – nur zwanzig Minuten bis in die Innenstadt. Messe- und Südschnellweg bieten ebenfalls eine rasche Anbindung an d as Zentrum. Die Autobahnen A2 und A7 sind schnell erreichbar.

Die vorgeschriebene Bebauung der Grundstücke mit Häusern im Passivhaus-Standard trägt nicht nur zum Klima-Schutz bei, sondern schont auch die finanziellen Ressourcen. Im Zusammenspiel von hoher Wärmeausbeute einer Solarthermie-Anlage und sehr guter Wärmedämmung fallen fast keine Kosten für warmes Wasser und Heizung an. Gegenüber einem Gebäude in konventioneller Bauweise spart ein Passivhaus bis zu 90 Prozent der Betriebskosten. Höhere Dämmqualität und Solarthermie-Anlage kosten zwar auch Geld, aber verschiedene Förderprogramme bieten Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen.

Bemerkenswert ist auch der moderne Ansatz, den Wasserhaushalt durch die Bebauung möglichst nicht zu beeinträchtigen. So werden Mulden angelegt, die das Niederschlagswasser bei Regen aufnehmen, zwischenspeichern und versickern lassen. Auf diese Weise ergeben sich gleichzeitig wesentliche Gestaltungselemente: Wasser wird sicht- und erlebbar gemacht; Teiche, Feuchtbiotope und kleinere Wasserflächen laden zum Aufenthalt im Freien ein und dienen als stadtteilnahe Erholungsmöglichkeiten. Außerdem reduzieren sie die Staubentwicklung und sorgen durch Verdunstung für ein gesünderes Kleinklima.

Schließlich macht die Stadt darauf aufmerksam, dass der "Hannover-Kinder-Bauland-Bonus" in Anspruch genommen werden kann. Die Förderung erleichtert den Erwerb von Wohneigentum und mindert den Grundstückskaufpreis um zehn Prozent für jedes Kind unter 16 Jahren. Maximal ist ein Nachlass von 40 Prozent möglich.

Nebenbei: KronsHoop bedeutet nicht – wie man meinen könnte – Kronshof, sondern  plattdeutsch heißt Hoop ŽHügel`, im Niederländischen jedoch ŽHoffnung`. Mönninghoff: "Wir sind in der Tat guter Hoffnung, hier ein attraktives Baugebiet erfolgreich auf den Markt zu bringen."

Für Rückfragen steht das Team vom EinFamilienHaus-Büro unter Telefon-Nummer 0511/168-43720 oder E-Mail 23.12@hannover-stadt.de zur Verfügung.

PM: Presseserver Hannover

 

 

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