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GRÜNE fordern mehr Respekt vor Baudenkmälern

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die-gruenenInsbesondere vor dem ersten Niedersächsischen Parlamentsgebäude

Dette: "Entscheidung für Abriss zeigt mangelndes Geschichtsverständnis!"

"Schlösser von absolutistischen Herrschern sollen in verklärender Weise nachgebaut werden, aber das erste Niedersächsische Parlamentsgebäude soll ohne historische und denkmalpflegerische Diskussion abgerissen werden", kritisiert Michael Dette, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und baupolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion. "Darin zeigt sich ein Mangel an historischem Bewusstsein und Respekt für den renommierten Nachkriegsarchitekten Dieter Oesterlen, der in seiner Architektur einen bewussten Bruch mit der Nazizeit vollzogen hat", so Dette. "An diesem Umgang mit einem Baudenkmal und Symbol für die Demokratie in Niedersachsen wird auch deutlich, wie sehr ein Ort fehlt, an dem die niedersächsische Geschichte angemessen präsentiert wird", stellt der grüne Baupolitiker fest.

Dette: "Wir fordern daher die Bauplanungskommission um den Landtagspräsidenten Hermann Dinkla auf, statt eines Totalabrisses den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs von 2002 für einen Umbau des denkmalgeschützten Plenarsaals wieder aufzugreifen."

Hintergrund:

Die Medien hatten berichtet, dass die Baukommission des Niedersächsischen Landtags um den Landtagspräsidenten Dinkla sich für den Abriss des jetzigen denkmalgeschützten Plenarsaals und einen Neubau auf dem Platz der Göttinger Sieben entschieden hat. Diese Entscheidung wird von den Grünen im Landtag und im Rat der Landeshauptstadt Hannover scharf kritisiert.

www.gruene-hannover.de

PM: BüNDNIS 90/DIE GRüNEN Regionsverband Hannover

 

Kategorie: Politik

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