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Kranzniederlegung

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Kranzniederlegung auf dem Opernplatz 15.12.08

Kranzniederlegung auf dem
Opernplatz 15.12.08

Region Hannover erinnert an die Opfer der ersten Deportation von Hannover-Ahlem ins Ghetto Riga

Am 15. Dezember 1941 wurden die ersten jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner Hannovers über die ehemalige Israelitische Gartenbauschule Ahlem ins Ghetto Riga deportiert. Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Stephan Weil haben anlässlich dieses Datums am zentralen Mahnmal an der Oper der Opfer gedacht und einen gemeinsamen Kranz niedergelegt.

Das Gelände der Israelitischen Gartenbauschule war ab 1941 von den Nationalsozialisten zur zentralen Sammelstelle für Deportationen erklärt worden. Sieben der insgesamt acht Transporte aus Hannover in die Konzentrationslager im Osten wurden über Hannover-Ahlem angewickelt. Zwischen Dezember 1941 und Januar 1944 wurden über 2.000 Jüdinnen und Juden aus dem Raum des südlichen Niedersachsen zusammengetrieben, bevor sie, häufig nach einem mehrtägigen Aufenthalt in Ahlem, über den Bahnhof Fischerhof deportiert wurden. Ihr Weg endete im Ghetto Riga sowie in den Konzentrationslagern Auschwitz und Theresienstadt.

PM: Region Hannover

 

Kategorie: Politik

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