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Seniorenservicebüro Hannover bietet Anlaufstelle für alle Lebenslagen

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Die Niedersächsische Sozialstaatssekretärin Dr. Christine Hawighorst hat heute gemeinsam mit Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter der Landeshauptstadt Hannover das Seniorenservicebüro Hannovers offiziell eröffnet. "Ältere Menschen brauchen Beratung und Hilfe aus einer Hand. Wir wollen die Informations- und Hilfeangebote für ältere Menschen auf kommunaler Ebene transparenter machen und ein Netzwerk von ehrenamtlichen, nachbarschaftlichen und professionellen Anbietern aufbauen. Dabei geht es vor allem um die gezielte Unterstützung bei der Alltagsbewältigung. Die Unabhängigkeit älterer Menschen zu erhalten steht im Vordergrund. Mit den Angeboten von Seniorenservicebüros werden Seniorinnen und Senioren dabei unterstützt", so Dr. Hawighorst.

Der Zulauf zu bereits eröffneten Büros sei groß. "Das ist ein guter Ansporn, bis 2012 in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt ein Seniorenservicebüro einzurichten", erklärte die Staatssekretärin.

"Der Anteil der älteren Menschen an der Gesellschaft wächst weiter – und die Seniorinnen und Senioren sind immer stärker auf ihre Selbstständigkeit bedacht. Ihnen diese so lange wie möglich im gewohnten Lebensumfeld außerhalb von Einrichtungen zu sichern, ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Seniorenarbeit der Stadt Hannover. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir mit Hilfe des Seniorenservicebüros dieses Konzept durch einen wesentlichen neuen Baustein vervollständigen können, in dem wir Seniorinnen und Senioren alle altersrelevanten Informationen und Beratungen zum Beispiel auch über haushaltsnahe, ehrenamtliche Dienste an einem Ort zur Verfügung stellen und die Leistungen koordinieren", erläuterte Dezernent Walter das hannoversche Konzept. Als erstes Flächenland baut Niedersachsen mit den Seniorenservicebüros und dem Niedersachsenbüro Neues Wohnen im Alter derzeit ein flächendeckendes Beratungs- und Dienstleistungsnetzwerk auf. Von der Wohnberatung, über die Seniorenbegleitung und Haushaltsassistenz bis zum Freiwilligen Jahr für Senioren gibt es alles wohnortnah und aus einer Hand. Auch die Anbieter von Beratungs- und Unterstützungsleistungen sind bei den Seniorenservicebüros willkommen.

In den ersten 16 Büros in den Landkreisen Celle, Göttingen, Grafschaft Bentheim, Holzminden, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterode, Wolfenbüttel und der Stadt Wolfsburg wurde die Arbeit bereits aufgenommen. Sie werden mit jeweils 40.000 Euro jährlich gefördert. Das Büro in der Landeshauptstadt Hannover wurde heute eröffnet. In den kommenden Wochen starten dann noch die Anlaufstellen in den Kreisen Diepholz, Emsland, Oldenburg, Rotenburg/Wümme, Verden und Wittmund. Für die Qualifizierung von Seniorenbegleiterinnen und -begleitern erhält jedes Büro zusätzlich 6000 Euro im Jahr.

Weitere Informationen:
www.ms.niedersachsen.de

(Themen > Senioren/Generationen > Seniorenservicebüros (http://www.ms.niedersachsen.de/master/C41881843_N41881904_L20_D0_I674.html)) 
www.generationendialog-niedersachsen.de

PM: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

Kategorie: Senioren

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