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Stadtgesellschaft muss sich Problemen stellen

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die-gruenenGrüne fordern eine stärkere Berücksichtigung des sozialen Aspekts im City 2020-Prozess Dr. Kleinhückelkotten und Schremmer: "Auch Randgruppen gehören zum Stadtbild."

"Soziale Probleme lassen sich nicht aus der Stadt delegieren und auch nicht durch Bußgelder eindämmen", äußern sich Dr. Silke Kleinhückelkotten und Thomas Schremmer, Vorsitzende des Grünen Stadtverbandes, zur anhaltenden Diskussion um die Probleme am ZOB. Sie kritisieren die bisherigen Maßnahmen als unzureichend und fordern eine grundsätzliche Auseinandersetzung der Stadtgesellschaft mit Randgruppen und Benachteiligten.

Dr. Kleinhückelkotten: "Mit dem Projekt City 2020 wurden wichtige Diskussionen zur zukünftigen Entwicklung der Innenstadt angeregt. Diese Auseinandersetzungen dürfen sich aber nicht auf architektonische und ökonomische Aspekte beschränken, sondern müssen gerade soziale Fragestellungen noch stärker in den Mittelpunkt rücken."

Die Grünen erneuern ihre Forderung nach einer Stadt für alle, die auch Randgruppen in ihrer Mitte akzeptiert. "Am ZOB sind neben baulichen Veränderungen vor allem SozialarbeiterInnen gefragt. Was nützt es, die Menschen von dort zu vertreiben? Dies führt höchstens zu einer Verlagerung des Problems. Eine regelmäßige Polizeipräsenz ist sicherlich für die Sicherheit notwendig, Bußgeldverfahren gegen Obdachlose allerdings ein völlig falscher und sinnloser Weg", so Schremmer.

Hintergrund:

Bereits seit einigen Wochen wird in der Stadtgesellschaft über die Situation am ZOB diskutiert. Dort halten sich Obdachlose und andere Randgruppen auf.

www.gruene-hannover.de

PM: BüNDNIS 90/DIE GRüNEN Regionsverband Hannover

 

Kategorie: Politik

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