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Regionsneubau erhält Gütesiegel in Gold

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Zertifikat für nachhaltiges Bauen:
Tiefensee verleiht Gütesiegel in Gold für den Regionsneubau

Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, und der Präsident der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) , Prof. Dr. Werner Sobek, haben heute den Regionsneubau an der Hildesheimer Straße 18 mit dem Deutschen Gütesiegel für nachhaltiges Bauen in Gold ausgezeichnet. Annette Malkus-Butz, Leiterin des Service Gebäude der Region Hannover, nahm die Auszeichnung stellvertretend für die Region Hannover als Bauherrin im Rahmen der Messe „BAU 2009“ in München entgegen. Das Zertifikat wurde erstmals vergeben und soll besonders nachhaltige und energieeffiziente Bauweise auszeichnen. Der Verleihung war ein mehrmonatiger Zertifizierungsprozess vorausgegangen.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagte Barbara Thiel, Dezernentin für Finanzen und Gebäude der Region Hannover. „Das bestätigt noch einmal die Entscheidung für ein klimafreundliches Konzept. Der Regionsneubau ist mittlerweile ein in Fachkreisen viel beachtetes Projekt.“ Das Gebäude war im Public-Private-Partnership-Modell errichtet und im Mai 2007 eröffnet worden.

Anders als in anderen Ländern gab es in Deutschland bisher kein System, das die Nachhaltigkeit von Gebäuden bewertet. Die Kriterien dazu wurden gemeinsam von DGNB und Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung entwickelt. Das neue Gütezeichen nimmt alle Aspekte der Nachhaltigkeit in die Bewertung auf, also ökologische, ökonomische und soziokulturelle; darüber hinaus fließen Technik, Prozesse und Standortqualität ein. In einem ersten Schritt wurde das Gütesiegel für die Systemvariante „Neubau Büro- und Verwaltungsgebäude“ entwickelt. In den nächsten Schritten sollen weitere Varianten, etwa für Gebäude von Industrie und Handel sowie Wohngebäude – sowohl für den Bestand als auch für den Neubau folgen.

„Mit dem Gütesiegel für nachhaltiges Bauen in Gold gehören wir als Region Hannover zu den Vorreitern“, betonte Regionsrätin Thiel. „Andere werden unserem Beispiel sicherlich folgen.“

PM: Region Hannover

 

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