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Kita-Eltern unterstützen Demonstration für eine bessere Bildungspolitik

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Aufruf an alle Kita-Eltern:

Demonstration am Samstag, 24. Januar 2009 um 13.00 Uhr am Kröpcke

Beim ersten Treffen des Gesamtelternbeirates der Kindertagesstätten in städtischer Trägerschaft im neuen Jahr, am Dienstag, 13.1.2009, stimmten die anwesenden rund 25 Elternvertreterinnen und –vertreter einstimmig dafür, den landesweiten Protest der Schülerinnen und Schüler und der Studierenden für eine bessere Bildungspolitik zu unterstützen.

Alle Eltern mit Kindern in Krippe, Kindergarten oder Hort sind eingeladen, sich an der Demonstration der Schülerinnen und Schüler und der Studierenden am 24.1.2009 in Hannover zu beteiligen.

Bildung fängt bei den ganz Kleinen an und findet nicht nur in den Schulen sondern auch in den Kitas statt. Deshalb ist es wichtig, dass wir Eltern dem Land deutlich machen, dass die Kommunen viel stärker als bisher vom Land dabei unterstützt werden müssen, die dringend benötigten Krippenplätze sowie Kindergarten- und Hortplätze einzurichten.

Die angestrebte Versorgung von lediglich einem Drittel der Kinder mit Krippenplätzen und die nur für das letzte Kindergartenjahr geltende Beitragsbefreiung reichen bei weitem nicht aus die berechtigten Forderungen der Eltern zu erfüllen. Gravierende Defizite gibt es auch im Hortbereich: So gingen in diesem Schuljahr mehr als 1000 Kinder in Hannover bei der Vergabe der Hortplätze leer aus. Trotzdem beschloss die Stadt für den Haushalt 2009 lediglich die Einrichtung von 200 neuen Hortplätzen, die bei weitem nicht ausreichen werden auch nur annähernd die Fehlabdeckung des noch laufenden Schuljahres aufzuholen.

Das Bildungsangebot Kindertagesstätte muss deutlich stärker ausgebaut werden als bislang geplant, und die lediglich für das letzte Kindergartenjahr geltende Beitragsbefreiung muss auf alle Kita-Angebote ausgedehnt werden, so dass alle Familien einkommensunabhängig in die Lage versetzt werden, das Bildungsangebot Kita ihren Kindern zu ermöglichen.

Gleichzeitig sind die Kitas nicht nur durch die kurzweilige Finanzierung baulicher Maßnahmen, wie durch das Konjunkturprogramm 2, zu fördern, sondern sind langfristig mit deutlich mehr Erzieherinnen und Erziehern auszustatten, denn Bildungsgerechtigkeit fängt in der Kita an!

Hannover, 15.01.2009,

Gesamtelternbeirat der Städtischen Kindertagesstätten

Saskia Söder (Vorsitzende)

Kindertagesstätten-Stadtelternrat Hannover

Georg Weil (Sprecher)

Kategorie: Familien

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