Familien
Schreibe einen Kommentar

Schülerfriedenspreis 2008

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Für ihre Leistungen in Projekten zu Themen wie Verständigung, Toleranz, Mitmenschlichkeit und friedlichem Zusammenleben hat die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann heute vier Schulen des Landes mit dem Schülerfriedenspreis 2008 ausgezeichnet. "Der Schülerfriedenspreis steht für ein nach außen deutlich sichtbares politisches Engagement. Mit ihrem Einsatz vor Ort tragen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern dazu bei, ein Klima der Toleranz zu erhalten und auszubauen. Für diesen Einsatz danke ich allen und gratuliere Ihnen zu dieser Auszeichnung", sagte Elisabeth Heister-Neumann beim Empfang im Gästehaus der Landesregierung in Hannover. Preisträger des Schülerfriedenspreises 2008 sind das Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Berenbostel (1. Preis), die Marie-Curie-Schule – aus Ronnenberg und die Berufsbildende Schule Alice-Salomon-Schule, Hannover (beide 2. Preis) sowie die Heinrich-Heine-Schule aus Hannover.

Der Schülerfriedenspreis wird in Niedersachsen seit 1992 jedes Jahr für besondere Leistungen verliehen, die der Förderung des Zusammenlebens mit Fremden, der Verbesserung der Völkerverständigung, der Gewaltprävention und dem Abbau von Vorurteilen dienen.

Die Projekte

1. Preis

Geschwister-Scholl-Gymnasium, Berenbostel – Auszeichnung für das Musical "Swinging St. Pauli", das an die Swing-Jugend während des Dritten Reiches in Hamburg erinnert. Im Mittelpunkt stehen der Widerstand und die Verfolgung von jungen Menschen. Das Muscial wird von der Big Band des Gymnasiums begleitet. Es wurde bisher in Berenbostel und Tostedt aufgeführt. Für den 26. März 2009 ist eine Aufführung in Hannover vorgesehen

2. Preis

Marie-Curie-Schule – KGS Ronnenberg – Auszeichnung für die deutsch-namibische Versöhnungsaktion. Das Projekt erinnert seit 2004 an den Aufstand des Herero-Volkes und seine blutige Niederschlagung in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika von 1904 bis 1908.
Berufsbildende Schule Alice-Salomon-Schule, Hannover
Auszeichnung für das internationale Projekt "Verbesserung der Völkerverständigung". Die Schule hat Kontakt zu einer Schule in Israel und zu einer Universität in der Türkei. Mit ihrer Partnerschaftsarbeit will die Alice-Salomon-Schule ein anderes Deutschlandbild bei zukünftigen Erzieherinnen und Erziehern in Israel und der Türkei vermitteln.

3. Preis 

Die Heinrich-Heine-Schule hat im Schuljahr 2007/2008 eine Patenschaft für den Ehrenfriedhof am Nordufer des Maschsees in Hannover übernommen. Auf diesem Ehrenfriedhof sind Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion aus der Zeit des II. Weltkriegs bestattet. Außerdem haben Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Schule Kontakt mit einer russischen Schule aus der Stadt Salechard im nördlichen Ural aufgenommen. Im Beisein von Schülerinnen und Schülern sowie russischen Veteranen wurde die Ehrentafel am 8. Mai 2008 unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit eingeweiht.

PM: Nds. Kultusministerium

Kategorie: Familien

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.